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Tour der Qualen (Gelesen: 14283 mal)
Alex
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Tour der Qualen
07.06.2006 um 20:22:54
 
Die schwierigste Wand der Ostalpen? Nunja über dieses Attribut lässt sich streiten, mit Sicherheit allerdings die längste Eiswand der Ostalpen. Ihr Name klingt wie Musik in den Ohren der Eiswandfreaks: „Ortler Nordwand“ 1200 - 1400 Höhenmeter Eis und Firn der Extraklasse. Die Angaben der Steilheit unterscheiden sich ebenso wie die jahreszeitlich bedingten Verhältnisse in ihr. Der eine Führer spricht von 55 – 60 Grad, der andere von 55 – 70 Grad mit Stellen teilweise 90 Grad. Allesamt aber schreiben von einer ernsten alpin Tour.

...


Zugegeben wenn man diese Wand zum ersten Mal aus der Nähe sieht überkommt einem ein Gefühl von Kleinheit. Aber von Anfang an:
Seit Montagabend, als ich zu dieser Tour eingeladen wurde, hatte ich ein flaues Gefühl im Magen, die Nächte wurden immer schlafloser und mein gesamtes Denken kreiste ständig um diese, mir noch völlig unbekannte, gewaltige Wand. Jede Stunde fragte ich mich ob ich dieser Tour physisch und psychisch gewachsen bin. Eine Antwort fand sich nicht und die Möglichkeit eine derartige Wand zu durchklettern bietet sich einen wohl nicht mehr so schnell. Die Gruppe mit der ich unterwegs sein sollte ist in allen Bereichen des Bergsports wohl die stärkste in meinem Bekanntenkreis.
So fuhr ich dann am Samstagmorgen los in Richtung Sulden. Erster Zwischenstopp im Allgäu und schnell rein in Daniels Auto. Hier erwartete mich die erste Überraschung. Daniel hatte noch einen Freund (Roland) dabei der aber nicht, wie ich ursprünglich vermutete, mit durch die Wand wollte, sondern sich auf der Hütte einer anderen Gruppe über den Normalweg anzuschließen versuchte. In Sulden angekommen warteten am Parkplatz bereits Patricia und Ralf.
Das Wetter zeigte sich ziemlich stabil, unten schon recht kühl (4°C in Sulden), und ab 3400m durchwegs alles in dicken Wolken verhüllt, ein Blick auf das Vorhaben wurde uns deshalb durchweg verwehrt.

...


Der Aufstieg zur Tabarettahütte ist mit 700 hm  wohl einer der harmloseren und brachte genügend Zeit für ausgiebige Gespräche und immer wieder sehnsüchtige Blicke nach oben.
Der Hüttenwirt auf der Tabarettahütte empfing uns überaus freundlich und hatte bereits die Stube (wir waren die einzigen Gäste) für uns eingeheizt.

...


Somit war Rolands Vorhaben sich eventuell an eine andere Seilschaft zu hängen bereits zu den Akten gelegt und sein Ersatzprogramm lautete ich geh mal zur Payerhütte und danach spiel ich Sherpa und trag euch euer ganzes Übernachtungsgepäck runter.
Nach ausgiebigem und superleckerem Abendessen ging es dann noch ein letztes Mal vor die Tür um einen Blick auf das morgige Unternehmen zu werfen. Beim Öffnen der Hüttentüre stand plötzlich ein Mann vor mir, reichte mir die Hand und stellte sich vor: „Servus, ich bin der Andy, und wer bist du?“ Der Andy und sein Freund Ingo hatten natürlich auch die Ortler-Nordwand vor und wollten noch am gleichen Tag zum Biwak an der Königsspitze um dann tags drauf die Nordwand dort zu durchsteigen. Als kleinen Gute-Nachtgruß bat uns dann der Hüttenwirt noch, wenn wir wieder unten sind, dass wir uns bei ihm telefonisch zurückmelden.

...


An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön für die Ratschläge und die tolle Verpflegung vom Hüttenwirt der Tabarettahütte. Sicherlich einer der kompetentesten Hüttenwirte denen ich je begegnet bin.
20.00 Uhr und das heißt für uns Bettruhe und Wecker auf kurz vor 2.00 Uhr stellen.
Schlafen? Erstens bin ich überhaupt nicht müde und zweitens so aufgeregt dass ich wohl maximal 3 Std. die Augen geschlossen hatte.
Das Aufstehen fiel für diese Tour auch überhaupt nicht schwer, und ein erster Blick vor die Tür verriet dass zumindest Wolkenlücken vorhanden sind. Nach kurzem Frühstück (2 Tassen Kaffee) ging es dann endlich los. Erst mal eben mit einer kurzen Kletterstelle (I) ziemlich übel die Moräne querend in einer knappen Stunde zum Einstieg.
Alle vier waren wir topfit und nach dem Anlegen der Steigeisen ging es dann auch gleich mal immer steiler werdend hoch. Anfangs so 40 Grad, aber rasch waren wir bei 50 Grad und mehr angelangt. Der frische Neuschnee wurde immer tiefer und tiefer und die Spurarbeit bald eine schier unendliche Qual. Wenigstens war die Lawinengefahr absolut im grünen Bereich und die sonstigen Verhältnisse zwecks Stein- und Eisschlag auch recht günstig, auch wenn man ein Kalben des Gletschers weit über uns nie ausschließen kann. Als der Schnee dann hüfthoch zu durchwühlen war und das Gelände bereits die 50 Grad Marke überschritten hatte, mussten wir uns im 10 m Abstand mit der Spurarbeit abwechseln.

...


Die Gedanken kreisten ob ich wohl die leichtere Rucksackvariante hatte? – Nee bestimmt wiegen meine 10 Eisschrauben, 5 Expressen und allerlei sonstige Karabiner, Reepschnüre und Bandschlingen gepaart mit dem Biwaksack, weit mehr als das Einfachseil bei Daniel im Rucksack. Egal die Gurgel (etwa in Wandmitte) war unser erklärtes Ziel. Nur gut das es jetzt noch steiler wird, denn mit zunehmender Steilheit nahm die Neuschneedecke dann doch erheblich ab.

...


Die für diese Jahreszeit extrem tiefen Temperaturen von geschätzten -10°C taten zusammen mit dem immer heftiger werdenden Wind ein übriges damit uns nicht zu warm wurde, aber der anfangs schwarze Himmel wurde immer heller und immer wieder kurz war sogar blauer Himmel zu sehen.

...


Plötzlich, ein Ruf von unten (Patricia und Ralf): „Wir kehren um!“
Die Gurgel vielleicht noch 150 hm von uns entfernt in der Zwischenzeit herrlich tragfähiger Firn und die Steilheit nach wie vor so das wir hier auch wieder problemlos absteigen könnten. Kurze Beratung zwischen Daniel und mir und dann unsere Antwort: „Wir gehen noch ein Stück weiter.“
Also weiter ging es nach oben und ein Blick zurück verriet uns dass auch die andern beiden sich entschlossen haben doch weiter aufzusteigen.

...


Tschock… Tschock… Tschock… Tschock… obwohl immer steiler, hier geht es perfekt und recht flott nach oben. Nach kurzer Zeit sind wir im ersten Blankeis, 55 bis 60° steil, aber perfekt. Nur noch wenige Meter bis zur Gurgel – aber abgehen darf hier keiner mehr, dem würde bei der rasanten Talfahrt ganz schön übel…

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Alex
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Re: Tour der Qualen Teil 2
Antwort #1 - 07.06.2006 um 20:35:28
 
7:27 Uhr weil es hier so steil ist und die Waden bereits brennen schlagen wir uns eine erste Trittstelle in der Gurgel in das harte Firn- Eisgemisch. Und jetzt warten auf die anderen, die noch etwa 100 m unter uns sind. Also genügend Zeit mal einen Schluck zu trinken und an die Kosmetik auf Tour zu denken. Aber das Wasser im Rucksack ist bei mir fast eingefroren, im Camelbag von Daniel ist eh nur noch Eis vorhanden – sackkalt hier! Der Lippenstift so hartgefroren das man denkt man küsst ein Sägeblatt. Das sollte auch die letzte Rast des ganzen Tages bleiben.

...


Als die anderen dann auch bei uns eingetroffen sind kommen unvermeidlich die Überlegungen ob wir es riskieren können weiterzugehen oder ob wir umdrehen. Noch wenige Meter weiter und dann wird eine Umkehr ein ernstes Unterfangen und garantiert nicht billig da wir allesamt mit High-End – Eisschrauben aus französischer und italienischer Produktion ausgestattet sind (Kosten pro Stück so zwischen 50 bis 70 Euro) und mit einer kommen wir gerade einmal 60 m runter. Ein wirkliches Ergebnis finden wir nicht, die Verlockung jetzt noch  ungefähr 450 hm zum Gipfel zu haben steht immer im Gegensatz zur Angst das es oben Orientierungsschwierigkeiten geben könnte. Hier passiert uns unser erster Fehler: Wir können uns nicht entscheiden und verschwenden dadurch viel zu viel Zeit.
Als Daniel dann vorgeht um sich das weitere Gelände etwas anzusehen folgen wir ihm in wenigen Metern Abstand und somit ist auch diese Entscheidung getroffen – Es geht weiterhin nach oben. Bereits nach 5 m stellt sich aber die Wand zum ersten mal richtig auf, vielleicht so 65 Grad, Blankeis und wir vier noch seilfrei unterwegs.
Plötzlich, mein Eisgerät rutscht, es kracht und eine riesige Eisscholle bricht mitsamt dem Teil aus. Jetzt bloß nicht das Gleichgewicht verlieren, der Arm taumelt völlig unkontrolliert nach hinten – aber der Dreipunktehaltung sei Dank – ich kann mich halten. Erst mal tief Luft holen und ein kurzer Blick nach unten, doch was sehe ich da?
Patricia ist so nahe zu mir aufgeklettert das ihre Eisgeräte jeweils links und rechts meiner Knie sitzen, Ralf dahinter ebenso dicht dran. Auweia, wenn ich jetzt abgegangen wäre… Keine Chance für die beiden andern!

...


Ok, beruhigen, Fassung bewahren und weiter geht’s, aber wohl fühle ich mich hier ohne Seil nicht mehr. Bei erstbester Gelegenheit wird Stand gebaut und ab da gesichert. Ralf und Patricia dürfen die erste Seilschaft bilden, Daniel und ich die zweite. Und weil es gleich so schön passt darf ich auch gleich die erste SL vorsteigen. Steilheit etwa 60 – 65 Grad, und perfektes Eis, nur was ist plötzlich los mit mir, ich bin nicht frei im Kopf, ich habe Angst und verkrampfe total. Naja ich hab ja dann eine SL zum Nachsteigen da wird das schon wieder werden. Hmmm verkrampfen ist das richtige Stichwort, wieso hab ich eigentlich ausgerechnet jetzt einen Krampf in der Wade? Und warum kurz später ebenso im Fuß? Mit quälenden Schmerzen bring ich meine SL zu Ende und freu mich auf das Frieren am Stand mit dem Nachstieg im Anschluss. Daniel steigt die SL souverän und problemlos vor, allerdings auch leicht flacher, so etwa 60 Grad. Im Nachstieg nach wenigen Metern, der scheiXX Krampf ist schon wieder da, zum heulen das ganze, aber aufgeben? Niemals!
Meine kleine Bitte das Daniel mir die eine SL abnimmt und wiederholt vorsteigt nimmt er gerne an und los geht’s:  Tschock… Tschock… Tschock…
Im weiteren Verlauf zeigt sich das es für heute für mich alles war was ich an Vorstieg leisten konnte und ich muss Daniel richtig danken das er mir alles souverän vorgestiegen ist. Schade, ich hätte gern die ein oder andere SL mehr vorgestiegen, aber da wollte mein Körper einfach nicht mit machen. Weiter mal steiler, mal weniger steil, kommen wir immer höher SL um SL wird geklettert, ja wir geraten richtig in den Rausch des Tschock… Tschock… Tschock…
Der erste Wulst ist überwunden, die Schwierigkeiten lagen im Machbaren, der zweite sieht auch nicht steiler aus, also sei ein kurzer Blick auf die Uhr erlaubt:
WAS!?!? Schon 11 Uhr vorbei? Aber egal, vielleicht noch eine Stunde dann sind wir oben, nur der Höhenmesser spricht eine andere Sprache, aber der spinnt sowieso öfters mal.

...


Der zweite Wulst liegt hinter uns und der Ausblick auf den Dritten verheißt nichts gutes, die Schlüsselstelle dieser Wand liegt wirklich hier oben nach dieser langen und anstrengenden Kletterei? Aber was soll´s, jetzt müssen wir durch!
Andy, der während der ganzen Zeit immer leicht versetzt von uns geklettert ist wählt eine nahezu senkrechte Passage für diesen Wulst und stöhnt als ob er soeben mit mehreren Bären gleichzeitig kämpft, der Abstand der Eisschrauben beträgt jetzt nur mehr 2 bis 3 m, noch vor wenigen Minuten wurden die SL teilweise mit nur einer Zwischensicherung erklettert.
Ralf der uns immer die Zwischensicherungen überlässt wählt eine etwas freundlichere Alternative, so 75 Grad, vielleicht kurz mal etwas mehr. Das Eis fliegt mit dem typischen Surren oftmals nur wenige cm an mir vorbei, jedoch erleide ich den ganzen Tag über nur 3 schmerzhafte Schläge jeweils auf die Hand. Viel schmerzreicher sind die eiskalten Füße und die vor Kälte fast tauben Finger. Die Ersatzhandschuhe reichen zwar für einen Wasserfall bei -20°C im Sellrain, aber hier sind sie um vieles zu kalt. Also muss ich mit meinen ganz warmen, in der Zwischenzeit an einem Finger aufgerissenen, Handschuhen weiterklettern.

...


Endlich! Das Wandende ist in Sicht, aber - oh Gott - wie viele SL werden das jetzt wohl noch sein?
Eins? Zwei? Zwei alleine sind leicht ansteigend zu queren, und dann noch einmal zwei? Drei?
ICH WILL HIER RAUS!!!
Die Füße schmerzen vor Kälte, die Zehen sind blau wegen dem vielen Einschlagen der Steigeisen (die Nägel wird ich wohl demnächst meistbietend bei ebay versteigern können).
Die Handschuhe sind steifgefroren, der Spindrift macht mich wahnsinnig und ich bin so müde ich könnte über dem Gehen einschlafen. Übel ist mir zudem und sowieso warum macht man so einen verfluchten Scheiß, ein Arbeitskollege von mir sitzt gerade in der Domrep wohl am Meer und trinkt in Badehosen eine Pinacolada…

...


Aber es hilft nichts, ich muss weiter, ich habe Durst, alles Trinkbare ist eingefroren, ach allmählich kommt der Schwur das ich das nie wieder tue. Ich will in die Sonne, ich will Wärme, ich möchte hier nicht sterben, warum hat nur noch niemand das Beamen erfunden? Aber überglücklich bin ich schon wenn ich mal für 1 Minute meine Füße wieder auf eine gerade Stelle stellen darf, mehr will ich eigentlich nicht mehr.

...


Letzendlich nach weiteren vollen 4 SL gelangen wir ohne jede kraft in den Armen auf einen Grat der wohl zum Gipfel führt. Aber es ist 16.00 Uhr, wir müssen jetzt noch in der Wand diesen Grat verdammt lange queren weil wir oben wegen ein paar kleinerer Wechten von einigen Metern nicht gehen können. Und immerhin sind es laut diesem total versagenden Höhenmesser ja noch 180 hm bis zum Gipfel.
Patricia und Ralf gehen vor um möglichst viel Zeit oben am Gipfel zu verbringen, damit wir hoffentlich die Abstiegsrinne finden. Daniel und ich folgen in wenigen Metern Abstand. Aber das Gelände, immer noch so 65 Grad steil und meine seit einigen SL beiden krampfenden Waden zwingen mich dazu wieder zu sichern und alles zu verlangsamen. Aber in einer SL ist das auch vorbei.  Endlich, das Seil kommt jetzt erst mal in rucksack und weiter gehts relativ eben.


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« Zuletzt geändert: 07.06.2006 um 20:50:43 von Alex »  

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Alex
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Re: Tour der Qualen Teil 3
Antwort #2 - 07.06.2006 um 20:40:03
 
Ohje, jetzt wird’s aber ganz schön neblig hier – wo sind eigentlich meine Begleiter die waren doch eben nur 5 m weg von mir?
Ich rufe! Ich SCHREIE!
HALLO!!!
Der Wind trägt die Worte wohl bis ans Meer, aber meine Begleiter hören mich nicht.
So eine verdammte Scheiße! Ich bin allein hier! Ich hab meine Kameraden verloren! Wo sind sie? Suchen! Aber wie? Ich seh keine 5 m weit, dafür hat es Sturm und -15°C. Der Gletscher hat nicht nur Spalten, sondern bricht auch ziemlich brutal ab, ich weiß ja nicht mal mehr wo ich bin.
Wenn da jetzt jemand die Wand runter geflogen ist? Ich hab zwar einen Biwaksack und jede Menge Hardware, aber Daniel hat keinen Biwaksack, dafür ein Seil ohne einen einzigen Karabiner.
Man liest so viel, aber man will es ja nicht wahr haben das einem selbst einmal dergleichen passieren kann, leben meine Kameraden überhaupt noch? Suchen die mich? Wo soll ich sie suchen? Mir gefriert das Wasser der Tränen kurz unter den Augen.
OK, Klare Gedanken fassen: Ich kann nichts für sie tun, sie können es nicht für mich. Finden ist reiner Zufall der Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns gleichkommend.
Was soll ich tun? HILFE!!!
Handy? Handy!!! – Kein erreichbares Netz – auch kein Notruf möglich.
Tiefste Depression und Verzweiflung macht sich breit, aber alles was ich jetzt tun kann ist mich selbst zu retten und zu hoffen. Also rauf auf den Gipfel.
Aber wo ist der? Vermutlich der höchste Punkt hier in der Gegend.
Also laufen, nein besser schleichen, denn zu allem andern bin ich zu erschöpft. Erst mal bergauf – ups was das? Wo fall ich jetzt hin? Schnell! Eisgeräte vorn rein in den Schnee, das ist ne Spalte! Jetzt bin ich nun schon so fertig und muss mich jetzt auch noch hüfttief aus dieser Spalte befreien. Nachdem die Angst nochmals viel Kraft freisetzt und ganz gut gelingt, überleg ich nicht viel und werfe mich nach hinten. Nach hinten, ja warum? Jetzt muss ich immer noch drüber über das Ding.
Normalerweise wäre es kein Problem die Spalte von vielleicht 1 m Breite zu überwinden, aber mir fällt das so schwer. Abermals kommen die Tränen die zu kleinen Eiszapfen gefrieren (leider nicht bildlich festgehalten, aber ich hatte in dem Moment ganz andere Sorgen)
Und plötzlich etwas heller, Sicht bestimmt 200 m und ich nicht weit entfernt vom höchsten erkennbaren Punkt. Schnell gepeilt – und los! Wider erwarten macht es nicht wieder zu sondern hellt immer weiter auf und urplötzlich stehe ich auf dem Gipfel des Ortlers, um fast genau 19 Uhr. Plötzlich auch Andy und viel, viel (etwa 20.00 Uhr) später Ingo. Und da! Spuren!!! Das muss die Minnigeroderinne sein die wir runter wollten. Einzig bleibt die Frage, wie viele sind es. Drei oder nur zwei, zwei Spuren sind klar und deutlich zu erkennen aber eine Dritte?

...


Jetzt gibt es kein halten, ich warte noch bis Ingo die letzten Meter oben ist und dann mach ich mich an den Abstieg. Die 600 hm bis ich den Suldenferner erreiche kommen mir ewig vor, aber rückblickend muss mir der Abstieg in wenigen Minuten gelungen sein. Und die allergrößte Freude bereitete mir dann der Ausblick auf das Ende des Suldenferners wo sich gerade eine Seilschaft mit 3 Personen bewegte deren Spur ich nun folgen konnte.
Soll ich auf Andy und Ingo warten? Oder lieber allein über den Gletscher, könnte ja sein das beide oben biwakieren, Ingo ist mehr als entkräftet und Andy sprach eh die ganze Zeit vom Eingraben und Biwakieren?
Ich geh und schau das ich noch vor Einbruch der Nacht meine 3 Freunde erreiche. Die Randkluft von etwa 2 m ist mit einem beherzten Sprung und verdammt viel Muffensausen auch zu überwinden. Plötzlich lief alles wieder wie ganz von alleine, ich hatte Kraftreserven, mir war immer noch übel, aber ich konnte laufen, flott laufen. Gegen 20.30 Uhr also eine halbe Std. nachdem ich den Gipfel verlassen hab verlass ich auch den Suldenferner und genau dort liegen wir uns (Patricia, Ralf, Daniel und ich) vor Freude in den Armen. Der weitere Abstieg war zwar noch zäh, ohne Probleme, nur schier endlos. Sobald wie möglich telefonierten wir mit dem Hüttenwirt der Tabarettahütte und mit Roland.
Roland der sich zwischenzeitlich verständlicherweise riesig sorgte saß im einzigen geöffneten Hotel von Sulden und hatte zu dem Zeitpunkt wohl mehr Informationen über unseren Verbleib als wir selbst. Alle besetzten Hütten in der Umgebung hielten nach uns Ausschau und der Hüttenwirt der Schaubachhütte hatte uns auch absteigen sehen und alle Information ins Tal weitergegeben. Kurz vor 23.00 erreichten wir die Talstation der Seilbahn in Sulden wo uns die Bergwacht mit dem Auto abholte.
Ein großer Dank an dieser Stelle an die Leitung und Angestellten des Hotel Parc in Sulden, an die Bergwacht und auch allen anderen die sich so um uns sorgten. Und ganz besonders unseren Schutzengeln, die uns wirklich gut behütet haben.
Die Bergwacht hat dort einen für mich sensationellen Luxusdienst, sie holt die Bergsteiger von der einen Seite von Sulden ab und fährt sie an ihr Auto bzw. bringt sie ins Hotel. Auf die Frage ob das Normal sei bekam ich die Antwort: „ Ja mei, wenn ich so was mach dann bin ich auch glücklich wenn mich jemand irgendwo hin mitnimmt.“
Wir entschieden uns für eine erholsame Nacht im Hotel dessen Wahnsinnspreis wir erst am nächsten Morgen erfahren: 20 Euro für ein ***-Hotel im Einzelzimmer mit gigantischem Frühstücksbuffet!

Fazit:
Die Ortler Nordwand ist eine wirklich anspruchsvolle und verdammt lange Tour, ich weiß nicht ob ich sie noch mal gehen würde. Für mich das alpine Highlight schlechthin weit über dem was ich bislang erreicht hab. Sicherlich hat das Wetter alles viel schwieriger und anspruchsvoller gestaltet, aber auch bei besten Verhältnissen rundum ist die Tour eine gewaltige Herausforderung, für die auch Glück zum wichtigsten Material gehört! (Gerade mal 2 Wochen vor uns sind dort in der Wand 2  junge Berchtesgadener tödlich verunglückt, die Masse der Gedenktafeln ist schon beängstigend)
Sulden scheint eine den Bergsteigern wohl gesonnene Ortschaft zu sein.
Neue (Grenz-)Erfahrungen und ein unbeschreiblich befriedigendes Gefühl im Nachhinein lassen alle Qualen ganz schnell vergessen. Meine zwei erfrorenen Finger werden auch wieder heilen, wenn auch aktuell nicht unbedingt ein schönes Gefühl.

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« Zuletzt geändert: 07.06.2006 um 20:53:31 von Alex »  

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hawkeye
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Der mit dem süssen schwarzen
Vogel

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Re: Tour der Qualen
Antwort #3 - 07.06.2006 um 21:01:46
 
WOW

Eine ganz tolle Leistung und eindrucksvoll geschildert.

Gratulation und gute Besserung

Mehr gibts nicht zu sagen.
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datschigs Grüssle
 
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pet
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Pray for snow!

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Re: Tour der Qualen
Antwort #4 - 07.06.2006 um 21:58:57
 
da kann man wirklich nicht mehr dazu sagen.

ich hab beim lesen schon ordentlich angst gehabt.
respekt und gratulation alex!
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Smiley Smiley
 
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Re: Tour der Qualen
Antwort #5 - 07.06.2006 um 22:31:24
 
mensch alex, das ist der gipfel - aber nu sei mal stolz auf diese leistung und flieg künftig ein ganz kleines stückerl tiefer - um die schutzengel nicht herauszufordern.... wir wollen dich schließlich alle behalten!
eine wahnsinnstour. hab schon beim lesen fast wadenkrämpf gekriegt.
respekt und glückwunsch!
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Ulli
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Re: Tour der Qualen
Antwort #6 - 07.06.2006 um 22:59:17
 
Lieber Alex,

ich bin ganz schön froh, dass euch nix Schlimmeres passiert ist  Smiley Smiley Smiley Smiley!

Toller, ehrlicher Bericht! Danke dafür!

Und heilende Vibes an die Erfrierungen!

LG, Ulli
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Re: Tour der Qualen
Antwort #7 - 08.06.2006 um 12:56:46
 
Hallo Alex,

zunächst mal herzlichen Glückwunsch zum Bestehen dieser harten Tour und dazu, den ebenen Boden lebend und am Stück wieder erreicht zu haben. für Deinen FÜ Hochtouren sehe ich jedenfalls kein Hindernis. :ylsuper:

Die Schilderung war wirklich so, als wäre der Leser dabei gewesen. Sie hat mir wieder vor Augen geführt, dass ich von so was besser die Finger lassen sollte.

Auch wenn ich es eigentlich nicht so mit Erfrierungen habe: Den Preis, für längere Zeit nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zu klettern, möchte ich für keine Tour der Welt zahlen. Insbesondere jetzt, wo es (vollkommen unverständlich) mit dem Klettern bei mir etwas vorwärts geht. Damit gute und schnelle Genesung. Wenns Probleme gibt, an der Uniklinik Ulm sitzen die Spezialisten für Kälteschäden. Und denk dran: Hier ist - genau wie auf extremen Hochtouren - keine Zeit zu verlieren. Die Ärzte wissen das und damit fällst Du trotz Streiks unter die Notfallregelung.

Für mich sind Hochtouren eher ein Weg zur schönen Aussicht und wegen dem werde ich am Wochenende mit Jan unterwegs sein. Vielleicht erlebe ich das ja ähnlich wie Du die richtig krassen Touren, aber ich bin mir recht sicher, dass ich nicht mit abgefrorenen Fingern zurück kehre. Viel Spaß noch und vor allem viel Glück auf Deinen Touren.
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Re: Tour der Qualen
Antwort #8 - 08.06.2006 um 13:13:41
 
Lieber Alex, welch eindrucksvoller und ehrlicher Bericht!!! Ich habe mehrmals beim Lesen die Luft angehalten....so eindringlich ist das.

Und meinen ganz herzlichen Glückwunsch, dass ihr alle es geschafft habt. Dir gute Besserung!

Mit Bewunderung für deine/eure Leistung und vor allem dir für den Mut, hier alles so offen zu schildern,

Deine Amazona
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Re: Tour der Qualen
Antwort #9 - 08.06.2006 um 14:31:06
 
Hallo Alex,

das ist ein toller Bericht. Ich habe mich richtig festgelesen und beinahe einen Termin versäumt.

Als "Nur"-Bergwanderer komme ich wohl nicht in solche Situationen. Aber wenn es mal sein sollte, wünsche ich mir die gleiche psychische und physische Kraft, wie du sie hattest.

LG
Klaus
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Re: Tour der Qualen
Antwort #10 - 08.06.2006 um 16:48:20
 
Whow !
Den Bericht hab ich verschlungen, hab ja auch schon sehnsüchtig drauf gewartet.
Fette Gratulation zum erreichten !

Die Wand ist momentan sowohl konditionell als auch technisch weit außerhalb meiner Reichweite.
Habe allerdings so ein wenig das Gefühl das sie eigentlich auch fast außerhalb deiner Reichweite war ?
Ich frage mich mal wieder ob so ein Sch... nicht doch den Profis vorbehalten bleiben sollte und wir Hobbybergsteiger uns mit dem Kleinkram begnügen sollten ?
Ach was, Schmarrn  Grinsend !
Ihr habt jede Menge (!) Fehler gemacht und zu einigen Dingen habe ich einige kritische Fragen, die stelle ich aber per Mail.
Bei der Marinelli wird alles besser, dann sind Deine beiden Big Macs wieder dabei.  Zwinkernd
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80 Millionen Deutsche können nicht bergsteigen

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Wir können es auch nicht, aber wir versuchen es wenigstens !
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Alex
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Re: Tour der Qualen
Antwort #11 - 08.06.2006 um 17:29:33
 
Hi,

zuerst mal vielen Dank für die Gratulationen!

Zu den beiden erfrorenen fingern: ist nur eine leichte erfrierung 1 Grades, und der ärztliche Rat lautet schlichtweg: das wird wieder, es wird nur eine größere Sensibilität gegen Kälte bleiben. Allerdings die vorhergesagten Blasen hab ich bislang nicht (was immer das zu sagen hat) aber das taubheitsgefühl ist nach wie vor unvermindert.

Zitat:
mensch alex, das ist der gipfel - aber nu sei mal stolz auf diese leistung und flieg künftig ein ganz kleines stückerl tiefer - um die schutzengel nicht herauszufordern.... wir wollen dich schließlich alle behalten!


Keine Angst, das Erlebnis war eindrucksvoll genug und vergleichbare oder gar größere touren (zumindest im Eis) gibt es ja sowieso kaum in erreichbarer Nähe. Also die nächsten Touren werden wohl nicht nur eine Nummer kleiner sein... zunächst zumindest  Zwinkernd

Zitat:
für Deinen FÜ Hochtouren sehe ich jedenfalls kein Hindernis.


Ich schon. Zum ersten hat mir die tour gezeigt wie schwer es werden kann und das ich dem vielleicht gar nicht gewachsen bin. und zum andern hab ich ja in kürze meine beiden Kurse wo mir die tauben finger eventuell ganz schöne schwierigkeiten bereiten könnten, aber ich bin guter hoffnung das es schon gehen wird, hab ja im normalen leben auch keine einschränkungen.

Zitat:
Für mich sind Hochtouren eher ein Weg zur schönen Aussicht und wegen dem werde ich am Wochenende mit Jan unterwegs sein. Vielleicht erlebe ich das ja ähnlich wie Du die richtig krassen Touren, aber ich bin mir recht sicher, dass ich nicht mit abgefrorenen Fingern zurück kehre.


Die erfrierungen sind leider keine Folge einer etwas schwereren Tour, das ist einzig und allein eine Folge des Wetters, und genau da wird wohl auf vermeindlich leichten touren viel schlechteres Wetter in Kauf genommen als auf einer Tour im Grenzbereich des einzelnen. Das kann leider ganz schnell jedem passieren der im hochgebirge unterwegs ist. Für mich hat es insofern erfahrung gebracht das ich zukünftig egal auf welcher Tour viel früher umdrehe... lieber ein Schönwetterbergsteiger als ohne Gliedmaßen.

Zitat:
Die Wand ist momentan sowohl konditionell als auch technisch weit außerhalb meiner Reichweite.


ehrlich gesagt ich würd sie dir nicht empfehlen, entweder sie ist objektiv wahnsinnig gefährlich oder das Wetter ist ähnlich wie bei uns, dann hast vermutlich ähnliche Probleme wie wir und ich hätte nicht viel weniger meiner momentanen Kondition (und ich halt mich zur zeit für ganz gut fit) haben dürfen.

Zitat:
Habe allerdings so ein wenig das Gefühl das sie eigentlich auch fast außerhalb deiner Reichweite war ?


Sie ist definitiv Grenzbereich für mich gewesen. Das Wetter hat die Sache sicher verschlimmert, aber wenn es wärmer bzw sonniger ist, dann kommt von oben sicherlich ganz schön viel runter. Genau das war ja auch das Argument für diese tour bei solchem Wetter.
Aber ich würd es nur wiederholen wenn einfach alles perfekt ist... und wenn man über 10 jahre auf solche Verhältnisse warten muß, glaub da rentiert sich Geduld.

Zitat:
Ich frage mich mal wieder ob so ein Sch... nicht doch den Profis vorbehalten bleiben sollte und wir Hobbybergsteiger uns mit dem Kleinkram begnügen sollten ?

Genau diese Frage stellst du dir in der Wand tausendfach  unentschlossen


Alex
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dohle
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Re: Tour der Qualen
Antwort #12 - 09.06.2006 um 00:50:52
 
Lieber Alex,

Dein Bericht war so spannend, dass ich die Lektüre nicht unterbrechen konnte ... Schön dass Ihr heil (naja, fast) runter gekommen seid. Denn schließlich hoffe ich ja, dass Du auch weiterhin ab und an mal mit Bleienten und Fußvolk netten ganz kleinen "Kleinkram" gehst  Smiley

Meinen Glückwunsch zum Erreichten und meinen frommen Wunsch dazu, dass Dir die Erfahrungen nützlich sein werden für das nächste großen Abenteuer, dass sicher kommen wird. Gib auf Dich acht.

Herzliche Grüße
Marion
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Berni
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Re: Tour der Qualen
Antwort #13 - 09.06.2006 um 09:51:02
 
Hi Alex,

hab' tatsächlich Gänsehaut beim Lesen bekommen.

Respekt,
Berni
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Alex
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im schönen Frankenlande
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Re: Tour der Qualen
Antwort #14 - 09.06.2006 um 10:24:38
 
Hi,

nur kurz um für etwas klarheit zu sorgen:
Hab eine mail bekommen in der gefragt wurde was der Höhenmesser für ein scheiß teil ist:

Der Höhenmesser ging schon richtig, wir hofften lediglich darauf das er sich irren würde und wir um einige meter höher sind als er uns immer wieder anzeigte.
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