Und so geht es am dritten Tag gleich mal nach Granada. Die Stadt ist weltbekannt, jedoch mit unter 300000 Ew. deutlich
kleiner als allgemein vermutet. Es findet sich dort die Alhambra, die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Erst bei 5500
Besuchern täglich werden keine Eintrittskarten mehr verkauft, aber die Leute verteilen sich auf dem riesigen Areal. Granada
liegt auf dem iberischen Festlandssockel bereits auf "voller Höhe", d.h. dort auf etwa 700 m. Die fast ganzjährig mit Schnee
bedeckte, über 3000 Meter hohe Sierra Nevada schottet das Landesinnere zuverlässig gegen das im Winter "warme" Meer ab.
Trotz hemmungslosen Sonnenscheins ist es eiskalt und windig. Ansonsten hat die Stadt dem Tagesbesucher noch den Alcacin (der
der Alhambra gegenüberliegende Hügel) und die Kathedrale zu bieten. Am die beiden Sehenswürdigkeiten verbindenden Weg geht
es dann zu wie in den Souks von Marrakesch. Seltsame Düfte verleiten zum Kauf von Nötigem und Unnötigem. Nur das Feilschen
kommt nicht so gut - schon gar nicht wenn man kein Spanisch spricht.