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Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch (Gelesen: 13782 mal)
Lamл[tm]
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Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
29.08.2007 um 13:31:37
 
So, und hier isser auch schon, der Bericht zur 36-Stunden-Wanderung. Bilder kommen, sobald NLA den Film entwickelt und gescannt hat.

Nachdem unser Führer und Organisator Climby nicht bereit war, sich gesundspritzen zu lassen, mussten wir drei letzten Mohikaner, (George, NLA und Lamл[tm]) uns so vollkommen ohne jede Führung in das fürchterliche und grausame Abenteuer "Stubaier Höhenweg in 36 Stunden" stürzen.
So treffen wir uns am Freitag um 13 Uhr in M am Louise-Kisselbach-Platz, um den Rest der Anreise ökologisch korrekt im einigger Maßen voll besetzten Auto zu vollbringen. Im Gegensatz zur Planung sind wir dann auch schon um 16 Uhr in Neustift, und weil man alles, was man am Freitag abend erledigt, am Montag nicht mehr machen muss, drehen wir die Planung um und geben uns noch den weiten Hatsch durch das Pinnistal zur IBKer Hütte. Viel haben wir nicht dabei, in meinem Rucksack befinden sich neben einem halben kg Regenzeug, einem Paar Grödel, Verbandszeug, einer Stirnlampe (wegen der bin ich ja der Lamл[tm]) , 100 gr Schlafanzug, einer langen Softshell-Hose und einem Paar Handschuhe nur noch 25 Fitness- bzw. MÜsli-Riegel und 150 gr. Zartbitter-Schokolade sowie der Nachtisch für das letzte Abendessen. Was die riesigen Rucksäcke mit den entgegenkommenden Wanderern vorhaben, weiß der Teufel (und vermutlich nicht mal der so ganz genau).
Alle Lager sind voll, aber die Dunkelkammer hat noch drei Plätze frei. Dass kein Fenster drin ist, ist egal, denn wir wollen ohnehin schon vor dem Aufstehen loslaufen. Fettiger Kaiserschmarrn resp. leckere Spaghetti Bolognese und ebensolche Halloren-Katzenzungen beschließen den nullten Tag des Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch.

Am Samstag laufen wir dann doch erst kurz nach halb sieben los und sind bereits nach kurzer Zeit froh, den Weg nicht in geplanter Richtung gemacht zu haben, denn da hätten die vier Anstiege an Ketten drei schwer erschöpfte Wandersleute getroffen. So war es nur ein Genuss über vier Schneiden und an einem wunderschönen See vorbei zur Bremer Hütte. NLA, immer vorn wählt entgegen unseren Annahmen nicht den Weg über den See, sondern den nach Höhenmetern längeren Weg ohne Klettersteig, aber ohne See. Dabei badet sie doch so gern. Ein Fünftel des Stubaier Höhenwegs ist damit gegen 13 Uhr gebügelt, das belohnt sich George natürlich wieder mit einem extra fetten Kaiserschmarrn. Weiter geht es über die Zollhütte zur Nürnberger, und über das Niederl (aus Zeitgründen lassen wir die  Meierlspitze rechts liegen) Sulzenau-Hütte. Hier ist von Müdigkeit natürlich immer noch keine Spur Zwinkernd, aber den Mond bedrohlich verdeckende Wolken und erste Regentropfen mahnen zu einer längeren Pause. Ganz abgesehen davon ist es natürlich unverantwortlich, ohne unseren Führer in die Nacht hineinzumarschieren, das gebietet allein schon der Reschbeckt vor dem, dessen wir gedenken wollen. Unbändiger Hunger treibt Ekel erregende Wurstnudeln, das einzige noch verfügbare Essen, in unsere Mägen. Die Hälfte meiner für die Tour als ausreichend erachteten Fressalien waren bereits verbraucht.
Anständige Schlafplätze gibt es zu dieser Zeit natürlich nicht mehr. Wir liegen am Boden im Korridor des Winterraums. Um Mitternacht torkeln die letzten Bier- und Schnapsleichen ins Bett, um drei starten die Hochtourengänger, um der Mittagshitze zu entkommen, danach geht immer das Licht an und aus. Am Morgen kommen NLA und George schlecht raus, da hilft nicht mal das Mersch'sche Lieblingszitat.

Total unausgeschlafen stolpern wir übers Geröll, erneut einen Gipfel, dieses Mal den großen Trögler, auslassend,  zur darunter liegenden Dresdner Hütte. Dieser Weg ist bei Dunkelheit nicht einfach zu finden, und so sind wir froh, wenigstens etwas geschlafen zu haben. Eine wunderschöne Aussicht auf das "herrliche" Gletscherskigebiet begeleitet uns von der Scharte bis zur Hütte. Traurig
Während NLA zur Hochform aufläuft, so dass George und Lamл[tm] nur noch sporadisch mitkommen, legt sich George erst mal eine halbe Stunde ins Gras und Lamл[tm] rennt erfolglos einer im Wahrsten Sinne des Wortes flotten Maus hinterher, wobei er sich ziemlich verausgabt. Wenn Lamл[tm] aber schon mal beim Rennen ist, versucht er auch noch, NLA einzuholen, was kurz vor einer auffälligen Scharte fast gelingt. Hier wurde einige Minuten vorher noch ein Hund aus dem Schotter geholt. Ein ganz schön aufwändiger Einsatz - es ist fraglich, ob dem Besitzer eine Bergung (wg. der Pflicht zur Kadaverbeseitigung zahlt die Haftpflicht, aber Hund ist hin) oder eine Rettung (Hund lebt, aber die Rettung wird aus eigener Tasche bezahlt) lieber gewesen wäre. Gemeinsam warten NLA und Lamл[tm] etwa 1/4 Stunde, aber kein George in Sicht. Hier können wir zum ersten Mal das Panorama auf die Berge genießen, unter denen wir am Tag zuvor noch entlangmarschiert sind. Mittler Weile ist es auch windig geworden, was bei der brütenden Sonne aber eher angenehm ist. NLA hat die Warterei dick, doch Lamл[tm] sieht den mittler Weile fußgranken George kommen. Jetzt ist klar, dass die Tour an der neuen Regensburger Hütte verenden wird, so genießen George und Lamл[tm] noch ausgiebig das Panorama auf der letzten Scharte zur Hütte. Feuersteine, Großer Freiger, großer Pfaff, Zuckerhütl, Stubaier Wilspitze, das Programm für zwei Tourenwochen liegt vor uns am Präsentierteller. Anschließend begleitet Lamл[tm] noch George den steilen Abstieg hinunter auf den als solchen nicht mehr erkennbaren, weil mit mehreren Lagen Schutt bedeckten  Gletscher, während NLA bereits auf der Hütte dafür sorgt, dass wir wenigstens dieses Mal noch drei Lager und ein anständiges Essen bekommen. (Außerdem hofft sie auf ein paar knusprige andere Bergsteiger.) Etwa eine Stunde nach Lamл[tm] ist dann auch George auf der Hütte. Wir drei genießen das Essen auf der sonnigen Terrasse. Speck- und Käsknödelsuppe, Tiroler Tris und Spaghetti ind vom Feinsten. Danach verarzten NLA und George, die beiden Wanderer mit vorschriftsgerechten Schuhwerk, ihre Blasen. Nur Lamл[tm] mit seinen schaftlosen Leichtwanderschuhen ist ohne Blessuren geblieben.

Dieser "saut" am nächsten Morgen zum ersten Bus, um das Auto zu holen, denn NLA muss um 15 Uhr bereits im Geschäftskostüm und wohlriechend bei einem Vorstellungstermin sein. Jetzt müssen nur noch die im Zustand der Auflösung befindlichen Bergstiefel  von NLA durchhalten; George steigt gleich in Sandalen ab. Bei ersten Regentropfen endet der Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch mit dem Einkauf einheimischer Leckereien sowie dem Volllaufenlassen des Tanks mit billigem Ösi-Diesel. Auf der Rückfahrt wurde dann der erste Entwurf zu diesem Bericht geschrieben.

Wenn wir die Angelika mal nicht von hinten sahen, unterhielten wir uns bestens. Es wurde abgelästert, bis die Kacke spritzt, egal ob es um Lamл[tm]'s noch am Ort des Wanderkartenerwerbs deutlich vorgetragene Verballhornung geographischer Bezeichnungen (Pinnistal --> P*nistal), Georges unüberhörbare nonverbale Kundgebungen, dass es geschmeckt hat oder Angelikas ungenierte Klassifikation entgegenkommender Bergsteiger in "knusprig", "süß" oder "uninteressant" handelt. Immer nach dem Motto "Wettbewerb der Peinlichkeit", aber zu lachen gab es genug.

Und was haben wir gelernt?
- Zwei weitere Checker müssen den Weg der Schande ertragen und den Bunny-von-hinten-Award in Empfang nehmen.
- Der Stubaier Höhenweg ist trotz seiner Vorstellung im aktuellen Panorama nicht so überlaufen wie befürchtet.
- Der Weg ist über weite Strecken nachts nur zu finden, wenn man ihn schon mal bei Tageslicht gemacht hat. Außerdem sollte der Mond unbehindert scheinen können.
- 36 Stunden am Stück durchlaufen können zumindest wir drei vergessen.
- Und bei solchen Gewaltaktionen braucht man mehr Futter - die verbliebenen sieben Riegel wiegen das Essen auf der Sulzenau-Hütte niemals auf.
- Beim Hüttenwandern kommt man mit sehr wenig Gepäck aus.

Möge es Climby möglichst bald besser gehen. Zur Beschleunigung dieses Vorgangs hat sich George entschlossen, seine laut GPS (Georgs Persönliche Schätzung) 4444 Höhenmeter im Tourenbuch an Climby zu übertragen.

Hinweis: Dieser Bericht ist mit George und NLA abgestimmt.
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nordlichtangel
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #1 - 30.08.2007 um 15:49:50
 
Lampi, toller Bericht....und Du hast mich nur deshalb eingeholt, weil Du mir ganz laut hinter her gerufen hast, dass ich auf Dich warten soll..... Grinsend Cool
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hasei
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #2 - 30.08.2007 um 16:10:00
 
nordlichtangel schrieb am 30.08.2007 um 15:49:50:
Lampi, toller Bericht....und Du hast mich nur deshalb eingeholt, weil Du mir ganz laut hinter her gerufen hast, dass ich auf Dich warten soll..... Grinsend Cool

Und ich hab mich schon gewundert wie das gegangen ist Augenrollen
Gut das du beim Skitouren anscheinend noch nicht ganz so fit bist. Oder hattest du Ostern nur Mitleid mit deinen Mitgehern hä? Zwinkernd

lg hasei *derandemWElieberimSalzkammergutrumgekraxeltist*
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Lisanne
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #3 - 30.08.2007 um 17:57:34
 
Lese ich da schlafen auf Hütten. Beim Kammerlander latschen sie aber ohne Schlaf, wenn ich mich recht erinnere.

Aber Spaß beiseite. Ehrlich gesagt, so ganz sinnvoll fand ich die Aktion (auch nicht von Kammerlander) nicht, weil das Risiko eines Fehltritts mit fatalen Folgen doch mit wachsender Ermüdung ganz erheblich steigt. Irgendwann ist es dann so weit, dass man über seine eigenen Haxen fällt und die Fallstrecke kann man sich nach Gelände dann nicht immer frei wählen. Leistungsgrenze hin oder her.

Nachdenklichen Gruss

Lisanne

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George
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #4 - 30.08.2007 um 18:12:24
 
@Lisanne: das mit dem Schlafen auf den Hütten hast Du richtig gelesen. Allerdings wäre es sicherlich leichter sich ein wenig auf einer Hütte zu erholen wenn es keine Restaurants, Wellness-Tempel ... wären. Leider stehen die meisten viel zu dicht am Tal, sind teilweise durch Lifte erreichbar und bieten zu allem Überfluss Warmwasser an, sodass sie meist viel zu voll sind (meist mit Sauf- und Fress-Trotteln). Wie ist es sonst zu erklären, dass uns wesentlich weniger Wanderer entgegen kamen als wir auf den einzelnen Hütten antrafen?
Die Trittsicherheit ist wohl mehr Übungssache und sofern der Untergrund wie bei uns (nämlich trocken) mitspielt, wäre die Tour mit Turnschuhen auch an einem Tag zu bewältigen - entsprechende Fitness vorausgesetzt (und die fehlte mir dazu - neben dem falschen Schuhwerk: zu schwer). Dann wären aber trotzdem 2 Übernachtungen nötig geworden sofern der Start- und Endepunkt auf einer Hütte liegen sollte ... aber wen interessiert so ein Schwachsinn eigentlich? Wenn's Spass macht, darf ne Tour gerne länger sein als der vermeintlich niveaulose Einheitsstandard und wenn's weniger gefällt, kürzen wir halt ab (und legen uns in ne Wiese).

George
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Axel
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #5 - 31.08.2007 um 14:09:50
 
Zum Thema nachts in den Bergen 'rumlaufen muss ich jetzt doch auch mal was sagen.

Warum ist das für viele so ein rotes Tuch ?

Ich bin ja auch verschimpft worden als ich zum Vollmondbiwak erst bei Vollmond beim Biwakplatz angekommen bin.

Bei Westalpentouren ist es doch sogar die normale Situation, dass man mitten in der Nacht durch Geröll und Gletscher losläuft. Das Gelände da ist doch meistens schwieriger und der Weg schwerer zu finden als auf einem vielbegangenen Weg.

Und von wegen der Konzentration muss doch jeder selber wissen wann er aufhören muss. Das ist doch stark mit dem Fahren nachts auf der Autobahn vergleichbar. Da sind die möglichen Folgen vom Einschlafen mindestens genauso schlimm. (Ein ehemaliger Kollege von mir ist mal am Steuer eingeschlafen und, im Prinzip, im Rollstuhl wieder aufgewacht)

Mir persönlich macht die Nacht überhaupt nichts aus solange man den Weg als Trittspuren oder auch als Drahtseil erkennen kann. Nur die Orientierung in die Ferne fällt halt schwerer als bei Tag.
Ich finde Nebel wesentlich unangenehmer als Nacht.

Das mit der Konzentation ist vermutlich auch Übungssache. In der Veranstaltungstechnik sind 24 Stunden-Jobs nichts besonderes. Und da muss man sich stark konzentrieren und auch viel körperlich arbeiten. Selbst hier im Büro hab' ich ganz selten 36 Stunden Schicht. Wenn z.B. der Server stehen bleibt und man ihn über Nacht neu aufsetzen muss.

Gruss Axel
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nordlichtangel
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #6 - 01.09.2007 um 21:06:37
 
am liebsten sind mir ja die Leute, die kluge Sprüche klopfen  Cool, aber nicht dabei waren....aus welchen Gründen auch immer.

Lisanne hat es schon geschrieben....ein Fehltritt reicht....
Ich bin auch recht viel in den Bergen unterwegs u ziemlich hart im Nehmen, aber ich war nach dem ersten TAg ziemlich platt...obwohl wir "nur" 13 Std hinter uns hatten (ich war auch schon 16 STd unterwegs), aber dieses Auf und Ab hatte es in sich. Auch im Nachhinein muss ich sagen, dass ich z.Bsp den Abschnitt von der Nürnberger zur Dresnder Hütte wirklich nicht in der Nacht hätte gehen wollen.
Natürlich wäre es etwas anderes gewesen, wenn 30 Leute mit riesen STirnlampen durch die Pampa laufen, dann wäre es sicher taghell gewesen u auch für mich machbar.... Lächelnd
Also, beim nächsten Mal ...ran an den Speck u nicht kneifen  Cool




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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #7 - 07.09.2007 um 09:30:46
 
Da ich weiß, dass die gewählte Strecke völlig überrannt ist, hat mich die Tour auch eher nicht angemacht. Ich ziehe die ruhige Bergwelt in der Schweiz vor und da hätte die Tour wahrscheinlich mehr Spaß gemacht.

Nur mal zum Beispiel: Fornohütte  (31.08.07) 2 Tische besetzt, freie Lagerwahl
                               Sciorahütte (02.09.07) 3 Tische besetzt, freie Lagerwahl

Wenn ich Trubel nicht mag muß ich eine andere Strecke wählen. Sich über Leute (Fress- und Sauftrottel, was ist das eigentlich, wahrscheinlich können sich auch ne Menge Sektionsmitglieder dazu zählen) aufzuregen, die zwecks Geselligkeit auf beliebte  Hütten gehen, dies immer getan haben und auch tun werden, finde ich wenig sinnvoll.

Prima Angel, dass du die Tour nicht als Kinderspaziergang, wo man mal eben locker drüberläuft darstellst und die genau dieser Gefahren bewußt warst. Das du hart im Nehmen bist, ist ja allgemein gekannt. Sicher ist Trittsicherheit und Konzentration eine Sache der Übung, aber wenn einen Müdigkeit und Erschöpfung überkommt, geht es oft sehr schnell.

Und von wegen der Konzentration muss doch jeder selber wissen wann er aufhören muss : bleibt derjenige dann Nachts im Gelände stehen und die anderen gehen weiter ?

Nachts in den Bergen ist natürlich kein Problem, nur ist auch dies Übungssache und es kann nicht jeder und man muß es erst mal üben. Der Nichthochtourengeher stapft eher selten nachts im Gelände rum.

Gruss

Lisanne




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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #8 - 17.09.2007 um 22:04:56
 
Und nun das lang ersehnte Bilderbuch

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« Zuletzt geändert: 19.09.2007 um 15:39:00 von Lamл[tm] »  

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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #9 - 19.09.2007 um 14:43:29
 
Die Gegend wirkt ja grandios. Aber wer hat den einen Berg so liebevoll aufgeschichtet? Wer zerriss sich wobei die Hose? Und wann plant Climby die nächste Tour, vor der er sich drücken kann? Fragen über Fragen...

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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #10 - 19.09.2007 um 15:40:25
 
Netscape hat scheinbar ein Problem mit so vielen Bildern in einem Post (= Tabellenzelle). Deshalb hier der zweite Teil in einem Extra-Posting

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...und sie bewegt sich
doch!!!

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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #11 - 19.09.2007 um 22:21:10
 
also nun sehe ich zwar wieder bilder.

wenn da irgendwo text dazwischen sein soll, dann sieht man ihn nicht.

lass doch nun mal die bilder raus. vielleicht wird es dann was mit dem text.

gruß
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George
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Re: Herbert-Strobl-Gedächtnis-Marsch
Antwort #12 - 19.09.2007 um 22:55:55
 
Hallo Scrat,

wenn Du nach der Stelle "Und nun das lang ersehnte Bilderbuch" schaust, dann ist der Text in der Tat sehr spärlich (Tag 0 ... Tag3) => ein kleiner tip: der eigentliche Bericht in einer nicht abgestimmten Endversion steht irgendwo davor (zu Beginn dieses Thread's).

George

@Ilka: Deine Fragen erübrigen sich wohl, wenn Du den Text und Bilder zusammenbringst: Die vielen Steinmännchen begegneten uns am zweiten Tag zwischen Sulzenau und Dresdner Hütte. Da sie allerdings alle auf Seite der Dresdner Hütte standen dürfte wohl auch geklärt sein, wie sie dort hinkamen - die nächstmögliche Frage nach dem warum lässt sich vermutlich aufgrund einer schriftlichen Aufforderung erklären: "beim Verlassen des Sektionsgebietes ist unbedingt darauf zu achten, dass ..." - vielleicht hat sich aber auch niemand die Hose zerrissen, weil sie bereits seit mindestens 2 Jahren in diesem Zustand ist (Aldi-Qualität aus dem letzten Jahrtausend). Und im Tourenbuch kannst Du nachlesen, dass Climby schon einige "nächsten Touren" unternommen hat und wir ihm deshalb die zugeschobenen 4444 Hm schnellstmöglich wieder abziehen sollten Zwinkernd
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