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Patag- oder Katal-onien? (Gelesen: 6220 mal)
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Patag- oder Katal-onien?
07.02.2008 um 19:54:30
 
Um Ostern 2007 verbrachte ich zwei Wochen beim frisch diplomierten Dennis in Patag - ääääh Katalonien. Die Tourenausbeute war sehr bescheiden. Ganze vier Tage von 14 waren regenfrei. Ich habe mich wieder mal als Regenmacher bewährt - kaum war ich weg, kam "die Sonne Spaniens" wieder hervor.

Der Bericht passt nicht auf eine Seite, hier stehen die Einzelteile:

Patag- oder Katal-onien? Teil2, Wandern auf den Mont Alis: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202411011

Patag- oder Katal-onien? Teil3, CADE unten: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202411443

Patag- oder Katal-onien? Teil4, Reina - Puig unten: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202411468

Patag- oder Katal-onien? Teil5, obere Teile der Kletterrouten: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202411602

Patag- oder Katal-onien? Teil6, Barcelona: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202411756

Patag- oder Katal-onien? Teil7, Tipps Terradets: http://www.sektion-alpen.net/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1202412057

Vorwort

Das Klettergebiet ist genau das Richtige für den, der schon immer mal in einem Gebiet klettern wollte, in dem
... die im KleFü angegebenen Schwierigkeiten mit dem Würfel ermittelt wurden,
... die Dichte und Beschaffenheit der (ohnehin wenigen) Haken nicht vom Vorhandensein natürlicher Sicherungsmöglichkeiten, sondern von der Schwierigkeit abhängen,
... man vom KleFü von einer Bruchzone schnurstracks in die nächste gescheucht wird, obwohl wenige Meter daneben bestes (wenn auch geringfügig  schwierigeres) Gestein sogar mit brauchbaren Placements vorhanden ist und
... in den einfach erreichbaren oberen Wandteilen kletternde Personen die Platten im unteren Teil mit Steinen in Größe von Schreibtischen bombardieren.

Dabei war so viel geplant; je vier Tage und 5 Nächte in Montserrat und einem anderen noch festzulegenden Gebiet; über Ostern dann in und um Barcelona, sozusagen als Ruhephase....

Dank diverser Billigflug-Angebote gestaltet sich die Anreise einfach - Dennis wohnt 10 min. zu Fuß vom "Hauptbahnhof" in einer Art inneren Vorstadt.  So brauche ich von meiner Wohnung bis zu der vom Dennis gerade mal 5 Stunden.

Barcelona nimmt für sich in Anspruch, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. Die Luft ist es definitiv nicht. Es braucht schon einen heftigen Sturm, um die Abgase von 4 Mio Einwohnern über die 600 Meter hohen, die Stadt umzingelnden Berge zu schieben; Landwind ist im Frühjahr eher selten. Alternative Luftreinigung ist der Regen, und den gab es reichlich.

Der Wetterbericht sah auch immer für die nächsten 2 Tage Regen vor. Wir verschoben die Abreise ins Landesinnere und schlugen den Sonntag in der Sportzone "La Fuixarda" tot. Hier wurde das Gestein für das Schloss Montjuic gebrochen, nur damit ein paar hundert Jahre später über 100 ca. 20 Meter hohe Kletterrouten eingerichtet werden konnten. In welcher Stadt gibt es schon so was? Wir hatten Spaß bis zum Nachmittag, an dem es wie versprochen regnete.

Es gibt noch einen anderen Grund, warum die Verzögerung gelegen kommt. Dennis ist wegen eines abgelösten und entzündeten Zenehnnagels noch einige Tage auf Antibiotika und stellt sich an wie jemand, der noch nie geklettert ist.

Montag soll es erst abends regnen. Wir fahren nach Garraf, um uns dort am Strand zu vergnügen. Ein Sturzbach artiger Regen vertreibt uns bereits gegen 14 Uhr zurück zum Bahnhof. Abends "bezahlen" wir dann dafür, dass mich Dennis in der ohnehin schon total überfüllten WG einquartiert. Es gibt panierte Schnitzel für alle - in Spanien sicher ungewöhnlich. Danach dürfen wir bleiben "so lange wie wir wollen". Der Abend zieht sich noch lange.

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Garraf

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Lecklerli Zwinkernd

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« Zuletzt geändert: 07.02.2008 um 20:28:01 von Lamл[tm] »  

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Re: Patag- oder Katal-onien?
Antwort #1 - 07.02.2008 um 20:00:14
 
Prolog - Auf in die Terradets

Dienstag wird nach Ausschlafen, Fertigverdauen, opulent Frühstücken und ausgiebigen Bewundern des Regens aus der warmen Stube ein Reiseziel gesucht. Die Küste wird noch zwei Tage Regen haben. Wir gehen ins Landesinnere. Sehr groß ist die Auswahl dann nicht mehr, Siurana ist zu schwer und außerdem mag der Dennis keine 15-Meter-Quacken. Also auf in die Terradets. Die Fahrt ist relativ kurz, 1 1/2 Stunden nach Lleida, dort 10 min. Aufenthalt, weitere 1 1/4 Stunden nach Cellers-Llimiana, wo das Rifugio direkt im alten Bahnhof untergebracht ist.
1. Überraschung: Das spanische Gegenstück zum ICE ist 3 Mal so teuer wie der Regionalzug  (26,40 Oiro statt 9,60 nach Lleida) und hat gleich die 2. Überraschung parat: eine halbe Stunde Verpätung. Womit wir in Lleida gestrandet wären. Dafür bekamen wir dann den halben Fahrpreis zurück, was (3. Überraschung) tatsächlich für eine Pension ausreicht. Nach einem kleinen Stadtbummel legen wir uns schlafen, morgens um 9 geht es weiter.

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Wehe es behauptet noch mal jemand in Spanien sei es schmutzig, hier kann man wirklich vom Straßenpflaster essen. Aber vielleicht ist es auch nur im äußersten Nordosten so, die Katalanen gelten ein wenig als die "Briten Spaniens".

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Das gilt auch für den Bahnhof, der zu einem kleinen Palast ausgebaut wurde.

Die Anreise wurde zum Aussuchen eines Teilgebiets genutzt. Im KleFü steht entweder, dass Bongs, Rurps und Portaledge mitzunehmen sind oder dass man einen soliden Achter steigen muss. Einzige Ausnahme ist die "Paret des Bagasses". Der Zugang ist auch einfach: vom Rifugio durch 5 Tunnels der Bahnstrecke und schon ist man am Einstieg. IM vergleich zu El Chorro ist das ungefährlich: Der Fahrplan ist sehr "übersichtlich" http://www.fgc.es/accesible/cast/viatjar/lleidapobla.htm

Zugfahrt Richtung Pyrenäen

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Herberge im Bahnhof

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War schon alles voll über Ostern
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1 km zurück zu den Wänden
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« Zuletzt geändert: 07.02.2008 um 20:28:53 von Lamл[tm] »  

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Re: Patag- oder Katal-onien?
Antwort #2 - 07.02.2008 um 20:29:11
 
Die zweite Überraschung gabs dann an der Wand: zunächst sucht man ewig den Einstieg. Dann finden wir zur Eingewöhnung zwei direkt nebeneinander liegende V+ (für uns wäre das etwa VI), von denen ich eine barfuß hochspaziere und die andere fast nicht hochkomme. Danach regnet es auch schon wieder. Zurück im Ref. hat sich der Wetterbericht verschlechtert - leichter Regen ab Nachmittag.

Und wenn's regnet
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rein ins trockene Tunnel
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Aussicht von den Einstiegen
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und stressfreier Abstieg über die Bänder
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Rückmarsch über die Straße

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Der Frühling ist hier früher dran

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Erster Kontakt mit den Wänden

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