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gemischte Wintereröffnung (1 x Schi, 3 x Schneeschuh) (Gelesen: 2301 mal)
Lamл[tm]
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gemischte Wintereröffnung (1 x Schi, 3 x Schneeschuh)
30.11.2013 um 23:50:20
 
Dass man auch im gemütlichen Schwarzwald ein kleines bisschen Abenteuer haben kann, merkten wir auf der umständehalber dorthin verlegten Wintereröffnung:

Die Anfahrt über die hintere Höllentalbahn ist schon mal ein Erlebnis

am stellenweise senkrechten Hang, so was gibt es nur noch auf der Mittenwaldbahn.

Ab Menzenschwand (ca. 800 m) geht es über zwei noch nicht eröffnete Schipissten
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südseitig noch etwas Sonne einfangend,
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aufs Spießhorn, mit dem genialen, für Bilder heute leider zu trüben Westalpenblick
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und dem ehem. Gletscherkar am Fuß des Felsabbruchs.
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Dann geht es noch mal etwa 100 m runter zur Krunkelbachhütte (http://www.krunkelbach.de/) und durch den "großen Wächtenkessel", der seinem Namen heute allerdings kaum gerecht wird, aufs Herzogenhorn (1415 m).
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Bei den vielen nur leicht eingeschneiten Büschen hätte er heute "Große-Luftlöcher-Kessel" heißen sollen. Hartmut verhängt sich mit seinen langen Latten so oft, dass er am Schluss zu Fuß weitergeht. Das erfordert am Weg zurück zum Parkplatz eine gewisse Eile, denn um 17:33 muss ich schon wieder am Heimweg sein. Hartmut ist uns mit den Schi natürlich auf Abwegen gut voraus. Smiley

Kurz zu den Verhältnissen: unter 1000 m grenzwertig wenig Schnee, der dürfte mit Erwärmung bald ganz weg sein. Sonnseitig über frischen Schnee sehr warm, Gipfellagen aller Schnee von Ost nach West umgelagert. Angesichts der weniger als bescheidenen Wettervorhersage ein voller Erfolg, und außerdem 3 alte Kumpane nach langer Zeit wiedergetroffen.

Morgen geht es dann in den Bregenzer Wald, wer sich anschließen möchte, schickt mir bitte eine SMS auf 0152 3376 2207

DANKE
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« Zuletzt geändert: 01.12.2013 um 08:06:43 von Lamл[tm] »  

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Teil 2 ....
Antwort #1 - 01.12.2013 um 20:31:43
 
Heute geht es mal wieder ins Firstgebiet. Leider ohne TOurenpartner, aber ein überlaufen geglaubtes Gebiet gibt sicher jemanden zum Anschließen her. Der Bus nach, oder wie die Einheimischen sagen, "ins" Ebnit ist zwar voller als das in Südamerika üblich ist, allerdings genau 0 (Null!) Personen mit Schneeschuhen  oder Tourenschi Traurig.

An diesem idyllischen Platz verlasse ich den Bus
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und genieße diese Aussicht auf das Tourenziel, die Mörzelspitze.
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Blick zurück
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Sicher hat jemand gespurt. Über 50000 Einwohner am Fuß der Berge, davon alle außer den 12-16jährigen Mädels und den 16-20jährigen Jungs wanderbegeistert, das kann gar nicht anders sein.
PUSTEKUCHEN- wunderschöner verschneiter Wald, aber keine Spur von einer Spur. Das bedeutet Wegweiserzeit  mal 3!
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Immer mal wieder herrliche Aussichten.
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aber der Weg zur Unterfluhalpe ziiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhht sich. Jeder Schritt im leichten Schnee 1/4 - 1/2 m einsinken.
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Endlich ist der Startpunkt erreicht.
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Die den Namen gebende Felswand
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und die Salzbodenspitze - besonnte Schrofen - naja.  Es ist kalt - alles Nordwestseite.
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Aber imerhin gibt es eine Spur - die 2 Leute haben Übermenschliches geleistet ohne Schi und ohne Schneeschuhe. Deshalb endet die Spur 200 m höher schon wieder. Ab hier ist das Gelände steiler und der Weg auf der Außenkante relativ gut begehbar. Einsinktiefe außerhalb der Einschnitte max. 20 cm.
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Ich kann meine Wohnung erkennen
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Aber hier ist Schluss. Ziel zum Greifen nah, aber ohne Lawinenlagebericht und allein, an einem immer steileren Hang, im plötzlich immer tieferen Schnee, auf der Leeseite von vorgestern bin ich lieber feige als tot.
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Ein letztes Alpenglühen, und ich verschwinde in den Tälern, die sicher, dafür durchs Stockfinstere, zur "Niedere" führen.
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Das war trotz des Misserfolgs Traumtag Nummer 2 des Winters.
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Re: gemischte Wintereröffnung (1 x Schi, 3 x Schneeschuh)
Antwort #2 - 02.12.2013 um 23:59:30
 
Zum Abschluss der Saisoneröffnung geht es heute auf den First (ca. 1760 m)

Kaum weg von der Straße führt der Weg über einen Grat
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hoch über der Schlucht, durch die man das Gebiet i.d.R. verlässt,
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zur Kobelalpe
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am schön gelegenen Gütler Bergheim und der Hasengerachalpe vorbei
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Das Glitzern der Flohschnecken lässt sich leider nicht aufs Bild bannen.
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zur Obersehrenalpe mit genialen Seeblick
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Alles verspurt von gestern
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Im Hintergrund die Nagelfluhkette
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und die Winterstaude
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Blick zurück - hier habe ich mich die letzten 1 1/2 Stunden hochgequält
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Seeblick wird besser und besser
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damit mir niemand Hosenbeine schenkt:
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Nach 5 Stunden incl. vieler Landschaftsgenusspausen (Heute keine S.. unterwegs)
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die gigantische Kanisfluh mit der 1400-m-Brösel- Nordwand
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Richtung Damüls
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Der steile Gipfelaufschwung erfordert einige Vorsicht beim Abstieg, ab dann geht es wie üblich 4 Mal so schnell runter wie hoch. Den toll hinterleucheten Säntis lasse ich mir trotzdem nicht entgehen.
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Der Tag haucht sein Licht aus.
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3 Tage auf Tour, daran muss ich mich auch erst mal wieder gewöhnen. Meine Oberschenkel brennen, was eigentlich schon was heißen will. Da kommen vier Tage im Büro ganz gelegen.

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