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Beitrag begonnen von obadoba am 20.08.2008 um 16:27:51

Titel: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 20.08.2008 um 16:27:51
Hallo Forum,

Auf der Suche nach Läden, die bestimmte Stiefel im Sortiment führen, bin ich bisher ganz schön auf die Nase gefallen.

Naja, ich will nicht übertreiben, der Sport Schuster ist schon ziemlich gut ausgestattet. Aber schon beim Sport Scheck schaut es mit solchen Stiefeln sehr trüb aus, im Bittl-Angebot findet sich zumindest online nichts und mein Dealer im Allgäu führt auch nur 'normale' Stiefel.

Bevor ich aber viele viele Euros in neue warme Stiefel investiere, will ich in alle in Frage kommenden Stiefel mal geschlüpft sein, um zu wissen, ob ich mich drin wohl fühle.

Hat jemand aus dem Grossraum München eine Ahnung, ob ich den La Sportiva Spantik irgendwo finden kann? Im Allgäu bin ich nicht fündig geworden und der Schuster bestellt den nur, wenn ich ihn sicher abnehme (aber dann könnte ich ihn ja auch im Internet bestellen).

Jetzt fehlt mir der Überblick: Wo könnte ich denn noch nachfragen?

Danke :-)

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Climby am 20.08.2008 um 16:49:31
Also da in Peru waren ein Haufen Teilnehmer mit dem Schuh dabei und alle die, die ich nicht verstanden habe (Schwaben und so...), sind bis zum Schuh-Keller nach Ludwigshafen gefahren oder haben ihn online bestellt...

Sorry, war jetzt eigentlich kein Tipp, sondern eine Bestätigung Deiner Vermutung. Hast schon mal in München beim Basecamp oder in der Kletter- und Hochtourenecke angerufen? Evtl. auch beim Alpinsport (089/504250) nachfragen. Wenn ihn der bittl nicht hat, hat ihn wahrscheinlich der Conrad auch nicht.

Hat nicht unser Alex(m) auch so ein Ding? Aber er hat wahrscheinlich in Arco geshoppt.

Viele Liebe Grüße von climby

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Climby am 20.08.2008 um 17:05:07
Grad gesehen, der Ranger Travel in Wasserburg hat ihn auch (Schon klar, kein Allgäuer weiß, wo Wasserburg ist), sind ca. 50 km von München nach Osten, auf der Landstraße kommst an 2 Mäkkis vorbei...
[smiley=burgersmiley.gif]

Infos auch zum Ladengeschäft:

http://www.rangertravel.de

Viele Liebe Grüße von climby

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Bergfan62 am 20.08.2008 um 21:37:04
Der Schuh-Keller in Ludwigshafen hat ihn (natürlich) auch. Das ist zwar nicht grad Großraum München, aber da kannst du auch online kaufen, und wenn ich mich recht erinnere, hatten die mir im Frühjahr (als ich auch auf der Suche nach einem Schalenschuh war) sehr freundlich und wie selbstverständlich angeboten, mir auch 2 oder 3 Paar zuzuschicken, damit ich probieren und mir ein Paar aussuchen kann. Ruf da doch einfach mal an, das sind echte Profis und wie gesagt, sie waren sehr nett. Im Übrigen ist dieser Schuh offenbar sein Geld wert - ein Bekannter hatte ihn auf dem Elbrus an, hat ihn nur zwei Tage vorher zu Hause "eingelaufen" - die passten wie eine zweite Haut! Und hielten vollkommen warm! Wenn ich mal reich bin, kauf ich mir den auch  ;)

LG Birgit

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Andrea am 20.08.2008 um 22:13:06
Ich kann Birgit's Aussage über Schuh-Keller nur bestätigen. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.

Die schicken Dir normalerweise auch (kostenlos) zwei Größen zu. Dann kannst Du in aller Ruhe damit ein paar Stunden rumtapern. Aber das würde ich dann auch eher telefonisch ausmachen.

Viel Erfolg beim Kauf!

Gruß
Andrea

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 20.08.2008 um 22:16:11
Herzlichen Dank für die Tipps mit Hochtourenecke und Basecamp, Climby. Da werde ich mal nachfragen, Peißenberg liegt eh fast auf dem Heimweg :-)

Wasserburg hätte ich ja grad noch gekannt (also gewusst, wo das liegt), aber wo zum Teufel liegt Ludwigsburg? Na, das find ich raus ;-)

Dass das ein guter Stiefel ist, bezweifle ich nicht, Birgit. Wenn ich genau wüsste dass ich genau diesen Stiefel will, dann würde ich ihn auch in diversen Grössen online bestellen und die falschen Grössen zurück schicken. Ich möchte aber einfach mal alles durchprobieren, mich dann erst entscheiden und dann - ganz wichtig - den Stiefel der Wahl dann auch noch einlaufen :-)

Im Augenblick schaut es so aus, als sei die Anschaffung eines solchen Stiefels eine echte Investition, da sollte man sich dann doch ein wenig Zeit nehmen :-) Ausserdem macht mir hier endlich mal das Schuhe Einkaufen Spass ;-)

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Climby am 21.08.2008 um 08:22:12

obadoba 20.08.2008 um 22:16:11:
...
Wasserburg hätte ich ja grad noch gekannt (also gewusst, wo das liegt), aber wo zum Teufel liegt Ludwigsburg? Na, das find ich raus ;-)
...

Climby kramt mal wieder in seiner Macho-Vorurteilskiste und sagt nur: Frauen und Geographie  [smiley=cool.gif]
Also Ludwigsburg ist ganz nah bei Stuttgart, aber da ist nicht der Schuh-Keller. Der ist in Ludwigshafen, das liegt am Rhein gegenüber von Mannheim so am südlichen Zipfel von Rheinland-Pfalz (wo es neben vielen Mäkkis auch leckeren Saumagen gibt).
Dummerweise hat aber dieser Laden (rausgefunden bei meinen damaligen Recherchen für einen Mäkki-Schuh, diesmal der Berg) die größte Auswahl an Expeditionschuhen. Ich habe damals echt überlegt hinzufahren, aber dann habe ich doch noch hier einen Schuh gefunden, der auf Anhieb gut passte.

Alles weitere zum Schuh-Keller findest Du auch auf der Homepage:

http://www.schuh-keller.de

Und dann viel Spass beim Schuh kaufen, aber das haben Frauen ja eh in den Genen  ;)

Viele Liebe Grüße von climby


Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 21.08.2008 um 09:48:02

Climby 21.08.2008 um 08:22:12:
Climby kramt mal wieder in seiner Macho-Vorurteilskiste und sagt nur: Frauen und Geographie  [smiley=cool.gif]
Also Ludwigsburg ist ganz nah bei Stuttgart, aber da ist nicht der Schuh-Keller. Der ist in Ludwigshafen, das liegt am Rhein ...

*hust* Äääh, das wusste ich. Ehrlich! Oder beinahe.  :-[

Mein persönlicher Horizont endet so in etwa an der Donau, weiter oben war ich noch nicht (naja, abgesehen von Paderborn, aber da kann ich nix für) im Normalfall orientiert sich die Allgäuer Bergsteigerin nach Süden ;-)

Mäkki-Notfall-Versorgungs-Stationen finde ich im Allgemeinen nicht allzu interessant, aber wo Du es grad erwähnst:

Direkt vor Oberstdorf hat jetzt auch ein Mäkki aufgemacht, noch vor der Abzweigung ins Kleinwalsertal. Kann man gut finden oder nicht, aber für die SAN dürfte das Allgäu damit um eine Attraktion reicher sein  [smiley=burger.gif]

Zurück zum Thema:
Wenn ich also in der näheren Umgebung nicht fündig werde, komme ich wohl um den Schuh Keller nicht rum. Sucht man nach Schuhen im Internet taucht der jedenfalls immer unter den ersten 3 Links auf, muss ja ein Riesen-Laden sein. Herzlichen Dank für alle Tipps!

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Trenker am 21.08.2008 um 14:04:31
Also ich hab letztens auch den Weg nach Ludwigshafen auf mich genommen. Hab in Stuttgart alle möglichen Geschäfte abgegrast, aber Keller hat einfach mit Abstand das größte Angebot. Auch wenn er auf den ersten Blick alles andere als groß wirkt... ;-)
Bedienung, Service und "Nachsorge" sind ausgesprochen gut.

Grüße vom Trenker

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von kale am 21.08.2008 um 14:28:12
Mein Favorit für Bergschuhe ist Sport Schindele in Ronsberg ca 30 km SO von Memmingen, ich weiß aber nicht wie er mit Expeditionstiefel ausgestattet ist, aber wenn du eh vom Allgäu nach Ludwigshafen fahren willst liegt der beinahe auf dem Weg.
Bei Schuh-Keller hat keiner was zum Preis geschrieben, nur von Investition, das hört sich nicht sehr günstig an, da lohnt evtl ein Preisvergleich mit Schindele.

Gruß  Karl

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 21.08.2008 um 15:52:44
Der Schindele in Ronsberg ist der Outdoor-Dealer meines Vertrauens (ich will gar nicht so genau wissen, was wir da schon haben Geld liegen lassen) und Du hast Recht, da kriegt man so ziemlich alles und alles ziemlich günstig. Da war ich als erstes, aber dessen Angebot hört einfach bei guten Hochtourenstiefeln auf.

Leider (Achtung, jetzt kommt Werbung ;-)), denn wenn ich dort einkaufen würde, wüsste ich ganz genau, dass alle Probleme mit Schuhen schnellstmöglich in der Schusterei gelöst würden. Grad bei richtig harten Stiefeln kann man ja nicht vorher sagen, ob sie nicht doch nach 10 Stunden dann furchtbar schmerzen.

Meine eigentlichen Hochtourenstiefel (normalwarm) haben nach 3 Touren an einer Knickfalte so auf den Knöchel gedrückt, dass ich nur noch humpeln konnte. Der 'alte Schindele' hat die einfach an den Nähten aufgemacht, alles mögliche auseinandergeklappt, dann ein paar Polster in die Schuhwand gepackt und das Ganze dann wieder zugenäht. Seitdem ist alles in Ordnung und gekostet hat das auch nichts. Wo sonst kriegt man solchen Service?

'Investition' hab ich geschrieben, denn was ich bisher an Preisen gesehen haben schlägt bei Weitem alles, was ich sonst für Schuhe ausgeben habe. Bisher ist mir nicht aufgefallen, dass irgendein Anbieter da besonders aus dem Rahmen fallen würde, weder nach oben noch nach unten. Aber ich hab halt nur 10 Zehen und die würde ich gern behalten.

Nach Ludwigshafen werde ich sicherlich nicht fahren, es wird doch wohl möglich sein im Grossraum München oder im Allgäu oder irgendwo dazwischen ein paar warme Stiefel zu kaufen :-)

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Yak am 21.08.2008 um 19:46:47

obadoba 21.08.2008 um 15:52:44:
Aber ich hab halt nur 10 Zehen und die würde ich gern behalten.

Was geht denn jetzt schon wieder ab ?
Könnt ihr uns nicht mal unseren Triumph gönnen ?
Wo wollt denn ihr hin ?
Der Satz riecht ja geradezu nach einem Angriff auf das Tourenbuch !?
[smiley=Veryangry.gif]

Ich war übrigens am Huascaran wie auch schon vor Jahren am Musti mit meinen Koflach Arctis Exped ziemlich zufrieden.
Die hatte ich für 270€ bei einem kleinen Schuhhändler in Wattens (bei Innsbruck) erworben, der Name geht mir leider momentan ab.
Koflach gehört leider schon seit ewig zu Atomic und vermarktet und verkauft die Schuhe nicht mehr, aber anscheinend liegen bei Atomic immer noch ein Haufen Restbestände die man zumindest vor drei Jahren dort noch bestellen (und wieder zurückschicken) konnte.
Ansonsten fallen mir noch die Gebrauchtbörsen im Globi-Forum und EBay ein.
Je nach Berg stellt sich aber auch die Frage obs so warme Schuhe überhaupt braucht.
Kalte Füße sind oft ein Durchblutungsproblem, da kann der Schuh so gut isolieren wie er will, das reicht dann trotzdem nicht.
Kerstin hatte ebenfalls den Spantik am Huascaran an, hat ihre kalten Füße aber zusätzlich mit den 1€-Wegwerfthermokissen bekämpft (was wohl ganz gut funktioniert hat).
Es gibt von Mountain Hardwear auch so einen Thermoüberschuh, google mal nach
"Mountain Hardwear Absolute Zero Overboots", gibts bei Pathfinder.de für 115€.
Damit wirst Du aus Deinen Fivefingers zwar keinen Expeditionsschuh machen, aber aus einem vernünftigen Alpinstiefel vielleicht schon !?

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 21.08.2008 um 21:00:45

Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Was geht denn jetzt schon wieder ab ?
Könnt ihr uns nicht mal unseren Triumph gönnen ?
Wo wollt denn ihr hin ?
Der Satz riecht ja geradezu nach einem Angriff auf das Tourenbuch !?
[smiley=Veryangry.gif]

Nächstes Jahr, Yak, nächstes Jahr! Haben wir doch die ganze Zeit schon gesagt. Das Tourenbuch ist zumindest dieses Jahr vor uns sicher   :) Reicht doch, dass wir letztes Jahr abgeräumt haben  8-)

Na wo werden wir hinwollen? In die Anden natürlich, hab ich doch bestimmt auch schon ungefähr 100 Mal erwähnt  8-)


Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Ich war übrigens am Huascaran wie auch schon vor Jahren am Musti mit meinen Koflach Arctis Exped ziemlich zufrieden.
Die hatte ich für 270€ bei einem kleinen Schuhhändler in Wattens (bei Innsbruck) erworben, der Name geht mir leider momentan ab.

Irgendwelche Koflachs hab ich auch schon probiert, Plastik mit Innenschuh, war aber nix, ich mag mich wohlfühlen in meinen Schuhen.


Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Ansonsten fallen mir noch die Gebrauchtbörsen im Globi-Forum und EBay ein.

Bäh, gebrauchte Schuhe. Bei Klamotten ist mir Second Hand egal, die kann man waschen, aber bei Schuhen bin ich eigen, die müssen neu und mein sein.


Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Je nach Berg stellt sich aber auch die Frage obs so warme Schuhe überhaupt braucht.
Kalte Füße sind oft ein Durchblutungsproblem, da kann der Schuh so gut isolieren wie er will, das reicht dann trotzdem nicht.

Naja, da bin ich mir eben auch nicht so sicher, ob und was ich da nun brauche. Inzwischen weiss ich aber, dass meine gute Durchblutung von Fingern und Füssen, die hier unten wunderbar klappt, mit zunehmender Höhe immer schlechter wird. Das macht nachdenklich, und wenn der Veranstalter dann 'leichte' Expeditionsstiefel (die Lowas mit der Aussengamasche als Beispiel) vorschlägt, dann noch mehr.

Und dann macht der Mann ja auch noch Töne, welche Berge ihn sonst noch so interessieren würden und unter dem Aspekt lohnt es sich dann vielleicht doch, gleich was 'Gescheites' zu kaufen. Aber im Moment geh ich ja nur allen greifbaren Verkäufern auf die Nerven. Inzwischen weiss ich auch, dass es den Spantik beim Basecamp gibt, da geh ich dann morgen mal nerven ;-)


Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Es gibt von Mountain Hardwear auch so einen Thermoüberschuh, google mal nach "Mountain Hardwear Absolute Zero Overboots", gibts bei Pathfinder.de für 115€.

Auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Das steht als Fallback-Lösung auf jeden Fall auch im Raum. Is ja noch Zeit bis nächstes Jahr ...


Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Damit wirst Du aus Deinen Fivefingers zwar keinen Expeditionsschuh machen, aber aus einem vernünftigen Alpinstiefel vielleicht schon !?

*lol* Wer weiss ;-) das würde aber immerhin mordsmässig cool aussehen 8-)

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Lampi[tm] am 22.08.2008 um 09:31:18

obadoba 21.08.2008 um 21:00:45:

Yak 21.08.2008 um 19:46:47:
Kalte Füße sind oft ein Durchblutungsproblem, da kann der Schuh so gut isolieren wie er will, das reicht dann trotzdem nicht.

Naja, da bin ich mir eben auch nicht so sicher, ob und was ich da nun brauche. Inzwischen weiss ich aber, dass meine gute Durchblutung von Fingern und Füssen, die hier unten wunderbar klappt, mit zunehmender Höhe immer schlechter wird.

Das ist vielleicht ein Problem der Blutverdünnung. Wenn Du ausreichend trinkst, solltest Du Dir vom Arzt Deines Vertrauens was geben lassen.
Und unterschätze das nicht. Ich muss mich immer noch zurückhalten, nachdem ich am 30.12.2005 nur ein Mal für etwa eine Stunde die Finger erfroren hatte. Bei 20 Grad ist mir immer noch zu warm. Nur an die Finger friere ich.

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Yak am 22.08.2008 um 10:42:49

obadoba 21.08.2008 um 21:00:45:
Nächstes Jahr, Yak, nächstes Jahr! Haben wir doch die ganze Zeit schon gesagt. Na wo werden wir hinwollen? In die Anden natürlich, hab ich doch bestimmt auch schon ungefähr 100 Mal erwähnt  8-)
Ja, Du hast was erwähnt, stimmt. Peru ? Chile ? oder Ecuador ?
Für die Muggel in Ecuador brauchst keine so fetten Schuhe, für Peru oder Chile ists schon sinnvoller.Wenn Du Veranstalter schreibst habt ihr eh was im Blick, also den Link bitteschön...



obadoba 21.08.2008 um 21:00:45:
Naja, da bin ich mir eben auch nicht so sicher, ob und was ich da nun brauche. Inzwischen weiss ich aber, dass meine gute Durchblutung von Fingern und Füssen, die hier unten wunderbar klappt, mit zunehmender Höhe immer schlechter wird. Das macht nachdenklich, und wenn der Veranstalter dann 'leichte' Expeditionsstiefel (die Lowas mit der Aussengamasche als Beispiel) vorschlägt, dann noch mehr.

Klar wird die Durchblutung in der Höhe schlechter.
Mehr trinken, noch mehr trinken, nur noch trinken, wenn Du zu Ödemen neigst vielleicht auch mal Diamox nehmen. Ich dope mich zusätzlich mit Pentoxifyllin, was ich auf solchen Touren immer dabeihab. Programmieren ist ohne Finger echt mühsam..

Aber wenn ihr in Zukunft eh noch wildere Sachen vorhabt würd ich auch investieren und gleich einen wärmeren Schuh nehmen.
Climby war in Peru auch mit seinen Millet unterwegs, das sah zwar total albern aus, aber kalte Füßte hat er sicher nicht gehabt.. :)

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von obadoba am 22.08.2008 um 12:27:20

Lamл[tm] 22.08.2008 um 09:31:18:
Das ist vielleicht ein Problem der Blutverdünnung. Wenn Du ausreichend trinkst, solltest Du Dir vom Arzt Deines Vertrauens was geben lassen.

Das ist ja noch so nette Sache, wo keiner so recht was weiss oder sagen kann. Wieviel ist denn ausreichend? Faustregel ist doch, dass der Urin klar sein soll. In Nepal hab ich das hingekriegt, in den Alpen ... naja. Aber da hab ich eigentlich nie kalte Füsse oder Finger.

'was geben lassen' ist so ziemlich das allerletzte was ich machen will. Nicht einfach so und schon gar nicht wenn es sich (bisher) nur um Pipifax-Probleme handelt. Ist ja nicht so, als hätte ich in Nepal ernsthaft gefroren. Ich hatte einfach sehr oft kalte Finger und Füsse, das kenne ich sonst nicht. Spätestens im Schlafsack (mit meiner heissen Alu-Flasche :-)) was die Welt dann immer in Ordnung.


Yak 22.08.2008 um 10:42:49:
Ja, Du hast was erwähnt, stimmt. Peru ? Chile ? oder Ecuador ?
Für die Muggel in Ecuador brauchst keine so fetten Schuhe, für Peru oder Chile ists schon sinnvoller.Wenn Du Veranstalter schreibst habt ihr eh was im Blick, also den Link bitteschön...

Mann, bist Du neugierig. Die Muggel in Ecuador erst mal, das sind viele und man kommt ein wenig rum, so dass man auch was vom Land sehen und erleben kann. Mit Amical, das findest Du bestimmt. Und wenn ich dann den Chimbo nicht schaffe (weiss man's?) hab ich trotzdem was davon :-)

Schon klar, dass man da nicht unbedingt Everest-taugliche Stiefel braucht, auch wenn Amical beinahe solche Stiefel vorschlägt. Wärmere als meine wären aber wahrscheinlich gut. Und wie gesagt - in meiner näheren Umgebung wird immer wieder darüber spekuliert, wo man noch hin und rauf könnte. Jetzt muss ich aber erst mal über 6000, das hab ich in Nepal ja versaubeutelt ;-)


Yak 22.08.2008 um 10:42:49:
Klar wird die Durchblutung in der Höhe schlechter.
Mehr trinken, noch mehr trinken, nur noch trinken, wenn Du zu Ödemen neigst vielleicht auch mal Diamox nehmen.

Hach trinken. Jajajaja. Und ja. Na, dass ich zu Ödemen neige, hab ich ja inzwischen ausreichend bewiesen:


(Auf dem Bild erkenne ich mich selbst kaum wieder.)

Aber Diamox trau ich mich nicht zu nehmen, da ist mir das Risiko, Anzeichen von Höhenkrankheit zu übersehen, einfach zu gross. Immerhin haben wir in Nepal ja mehr oder weniger live mitbekommen, dass ein Brite genau deswegen hopps gegangen ist. Und er ist gestorben, obwohl er dann schnellstmöglich sogar bis nach Kathmandu abtransportiert wurde.

Pentoxifyllin klingt jetzt von den Nebenwirkungen her eher verträglich, aber da muss ich mich auch erst mal schlau machen.

Titel: Re: Warme Hochtouren oder Expeditions-Stiefel
Beitrag von Yak am 22.08.2008 um 14:01:25

obadoba 22.08.2008 um 12:27:20:
Mann, bist Du neugierig.

Natürlich, ich bin der Klatsch- und Tratschreferent !



obadoba 22.08.2008 um 12:27:20:
Die Muggel in Ecuador erst mal, das sind viele und man kommt ein wenig rum, so dass man auch was vom Land sehen und erleben kann. Mit Amical, das findest Du bestimmt. Und wenn ich dann den Chimbo nicht schaffe (weiss man's?) hab ich trotzdem was davon :-)

Der Mai-Termin ?
Viel sehen tut man auf der Tour aber nicht, ist ja auch brutal eng gedrängt, scheint bei Amical Standard zu sein, Leistungsalpinismus halt. Aber OK, die Tour ist kurz da kann man hinterher noch was machen (Meine Empfehlung : Galapagos, das ist im Gegensatz zu den Bergen, Indios und Lamas einmalig auf der Welt. Kann man auch vor Ort in Quito ganz leicht selber organisieren, ist simpel und bezahlbar. Einfach Rückflug ne Woche später legen)
Ich persönlich finde Peru interessanter und die Berge viel eindrucksvoller, aber die Gipfel sind halt auch viel anspruchsvoller, es gibt wenig einfache 6000er in Peru. Aber in Ecuador halt auch nur einen einzigen.
Also als Südamerikaeinstieg würd ich nach wie vor Chile empfehlen. Ist zwar auch viel teurer, aber dafür kann man auch in einem Tag von den Drecksbergen ans Meer und n Steak grillen...
Aber auf mich hört ja nie einer. Also macht doch was ihr wollt..
6310m also, was ? Das sollte zu toppen sein...


obadoba 22.08.2008 um 12:27:20:
Schon klar, dass man da nicht unbedingt Everest-taugliche Stiefel braucht, auch wenn Amical beinahe solche Stiefel vorschlägt. Wärmere als meine wären aber wahrscheinlich gut. Und wie gesagt - in meiner näheren Umgebung wird immer wieder darüber spekuliert, wo man noch hin und rauf könnte. Jetzt muss ich aber erst mal über 6000, das hab ich in Nepal ja versaubeutelt ;-)

Ich hab den Chimbo nicht geschafft, umgedreht auf 5950m wegen angeblicher Lawinengefahr und Streit mit den ecuadorianischen Bergführern. Das sind überwiegend ziemliche Looser aus meiner Sicht, mit den Nepalis oder Peruanern nicht vergleichbar.


Lustig, ne blonde Tibeterin !



obadoba 22.08.2008 um 12:27:20:
Aber Diamox trau ich mich nicht zu nehmen, da ist mir das Risiko, Anzeichen von Höhenkrankheit zu übersehen, einfach zu gross.

Ist korrekt, die Gefahr besteht, ich wär aber nicht ganz so streng. Wenns Dir eigentlich gut, also keine Anzeichen von Höhenkrankheit bis auf die Ödeme würd ichs schon nehmen. Wir hatten in Peru auch jemanden dabei, die die Probleme hat, die Renate, ich will jetzt ohne ihr Wissen aber hier kein Bild reinstellen, aber sie sieht eigentlich so aus wie Du oben, also wie ne aufgequollene Tomate  ;D
Sie hat aber keinerlei Höhenprobleme ansonsten gehabt. Da kann man den Nieren schon mal nen Schubs geben und die Selbstkasteiung den Indern überlassen.
Das Pentoxifyllin verursacht bei mir ne spürbar stärkere Durchblutung der Finger und Zehen, was zur Folge hat dass ich am Huascaran kurz vorm Gipfel beim Sonnenaufgang auf 6600m und etwa -25 Grad mit ganz dünnen Fingerhandschuhen gegangen bin.
Finger sind aber eh weniger gefährdet, Füße sind problematischer weil man ja auf Schnee geht und die Temperatur über dem Schnee locker noch mal 10 Grad niedriger ist.
Am Ojos del Salado (6893m) war ich mit Lederschuhen, aber dort liegt auch nicht durchgehend Schnee sondern meist dunkles Lavageröll, der Temperatur-Unterschied zum Huascaran ist bemerkenswert.

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