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am Wendelstein wandeln (Gelesen: 3493 mal)
Andy
Bergfreak
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Auffi muaß I

Beiträge: 575
Anisag
am Wendelstein wandeln
25.11.2002 um 13:11:13
 
Am Samstag entführte uns im Rahmen einer SAN-Privattour Rolf in seine Hausberge rund um den Wendelstein. Am Freitag schüttete es noch in Strömen und es wollte nicht aufhören. Langsam wurde ich skeptisch, ob der Wetterbericht sein Versprechen besseren Wetters am Samstag halten würde können. Aber tatsächlich: es wurde noch schöner als angesagt! Strahlend blauer Himmel, leicht föhnige Lage mit malerischen Wolken an einigen der Gipfel und vor allem einer Wahnsinns-Sicht! Bis zum ersten Gipfelchen, dessen Namen mir entfallen ist, stapften wir noch schneefrei. Ab hier konnte man dann auch schon bis über München hinaus schauen und dort auch sogar einzelne Bauwerke ausmachen! Als nächstes stand der Mitterberg auf dem Programm, den wir schon durch Schnee stapfend erreichten, um dann im immer tiefer werdenden Schnee zur Hochsaalwand zu gelangen. Hier hatten wir dann auch schon ein unglaublich schönes und eindrucksvolles Bergpanorama mit Großglockner, Venediger, Zugspitze... Was für ein Tag! Nun gaben wir noch mal 200 Höhenmeter ab, um dann zum Wendelstein aufzusteigen, der Dank der Pause der Bahnen mal nicht überlaufen war. Bei diesem vierten Gipfel reichte es uns auch langsam, da die Tour bei Schnee durchaus anstrengend war. Hier muss ich nochmal sagen: Respekt, Korbi, dass du das als unser Junior mit 11 Jahren so gut mit gelaufen bist! Beim Abstieg wurden wir noch mal unterhalb der Mitteralm durch den Windwurf herausgefordert. Der Föhnsturm letzte Woche hat da wohl ganze Arbeit geleistet und den kompletten (!) Bergwald gelegt, was nochmal Kletterleistungen von uns verlangte und das in Dunkelheit! Alles in allem war es ein traumhaft schöner Bergtag in netter Runde und bei super Wetter und Sicht.
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Geist ist geil!
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hasei
Gast


Re: am Wendelstein wandeln
Antwort #1 - 27.11.2002 um 13:03:49
 
Sers Andy,
kleine Berichtigung der erste Gipfel war der Mitterberg und der zweite wos dann  durch den Schnee ging war dann die Rampoldplatte  Augenrollen. Und ich finde bei der Aufzählung der gesehenen Gipfel gehört der Watzmann schon auch dazu, nicht weil er so hoch oder schön ist sondern weil er zu den berchtesgadenern gehört  Grinsend
Aber ansonsten sehr schöner Bericht  8)
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Andy
Bergfreak
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Auffi muaß I

Beiträge: 575
Anisag
Re: am Wendelstein wandeln
Antwort #2 - 27.11.2002 um 13:10:44
 
Danke Hasei,
hat mich wahrscheinlich verwirrt, dass der erste Berg der "Mitter"-Berg ist. Der Watzmann gehört deshalb erwähnt, weil er groß, mächtig und schön ist und nicht nur deswegen, weil er in Bgd ist!

voda, voda, loß mi ziang, der berg, der berg i muaßn unterkriagn...

Schod, dass ich bei der Umrundung keine Zeit habe. Hätt mich schon gejuckt mal wieder im Berchtesgadnerischen unterwegs zu sein.
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Geist ist geil!
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Yak
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Um mani padme hum

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Re: am Wendelstein wandeln
Antwort #3 - 27.11.2002 um 19:19:56
 
Ich denke mal das war eine sehr schöne Tour mit absolutem Traumwetter. Auch wenn es einigen vielleicht ein wenig langsam und ein paar Höhenmeter zuwenig oder zuviel waren, so war doch wohl die Ausicht so beeindruckend wie versprochen.
Dafür will ich gerne den Beweis antreten :
...
Dohle,oeg,Korbi und Andy am Mitterberg

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Unterhalb der Rampoldplatte

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Andy,Korbi,Lampi und Dohle im Anstieg, im Hintergrund die Chiemgauer Buckel

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hasei, Andrea, Korbi und Andy am Gipfel der Rampoldplatte, hasei schaut grimmig, er will Höhenmeter fressen und es kommen einfach keine im Flachland  Zwinkernd

...Andy und Korbi unterhalb der Hochsalwand

...
Gipfelblick von der Hochsalwand. Im Vordergrund Riesenkopf und Wildbarren, im Hintergrund von rechts nach links : Kaisergebirge, Leoganger und Loferer Berge und in der Ferne das Berchtesgadener Hügelland leicht angezuckert.

...
Panorama vom Gipfel des Wendelstein

Und noch zu Korbis Leistung : Die war nun wirklich beeindruckend. Ich hatte damit gerechnet, dass er irgendwann umkehren will, aber er hat sich bis zum Wendelstein durchgekämpft.
Wer jetzt meint, naja, Wendelstein, das ist ja nur ein Spazierweg (z.B. irgendwelche BGL-Knilche), dem will ich die Tour noch einmal im Detail vorrechnen :
Start an der Kapelle St. Margarethen in Brannenburg 600m,
Aufsteig am Breitenberghaus vorbei über einen Sattel zwischen Breiten- und Zugberg auf gut 1000m und Abstieg zur Schuhbräualmforststrasse auf 850m, erneuter Anstieg zum Mitterberg 1214m.
erster Gipfel bezwungen und 750Hm.
Dann Abstieg zur Schuhbräualm und Aufstieg zum Rampoldplatte 1422m, Summe jetzt 1050Hm.
Übergang zur Hochsalwand 1625m, ergiebt in der Summe 1300Hm.
Und nun das anstrengenste Stück, Abstieg zur Reindler Alm auf 1400m und Aufstieg zum Wendelsteinhaus 1750m durch teils teifen Schnee.
Für den Korbi also 1650 Höhenmeter, in Kombination mit teils doch nicht ganz einfachen Wegverhältnissen und Schnee, dazu eine lange Gesamtstrecke und im Abstieg über die Mitteralm noch die Konfrontation mit Dutzenden von umgestürzten Bäumen auf dem Weg bei zunehmender Dunkelheit.
Hut ab, unser Korbi hat was hinter sich !!!
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80 Millionen Deutsche können nicht bergsteigen

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Wir können es auch nicht, aber wir versuchen es wenigstens !
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G
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Re: am Wendelstein wandeln
Antwort #4 - 29.11.2002 um 17:48:28
 
wollt ihr uns bergfern daheimgebliebene allesamt neidisch machen? so traumhaft schöne bilder von den chiemgauer und berchtesgadener buckeln hab ich schon lang nimmer gesehen.... fettes kompliment an den fotografen!

gisela
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Lamл[tm]
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Re: am Wendelstein wandeln
Antwort #5 - 11.01.2003 um 01:07:54
 
Die weite Anreise aus der Hauptstadt der Kehrwoche musste natürlich genutzt werden. Am Sonntag nach dem Wendelstein ging es in den Kaiser. Bei Kaiserwetter versteht sich.

An der Wildererkanzel haben wir uns einen schönen Klettergarten ausgesucht. Wir, das waren der wilde Walter aus Puchheim, seine Maus und ich.

Mitunter hing ich wie ein Sack Mehl in den Touren, die Walter eingehängt hatte.  Zum Glück war seine Maus dabei, sonst wäre der wohl noch einen Grad schwerer gestiegen ...

Aber es war immer ein wunderbares Panorama. Das mit dem Schnee am Einstieg bekam man auch irgend wie geregelt. Kalte Füße bin ich ja gewohnt.

Pünktlich als wir wieder am Outo waren, fing es an zu regnen. In Oberaudorf aßen wir super lecker und günstig. Dann setzte mich Walter am Bahnhof in München- Pasing ab, so dass ich um 23 Uhr zu Hause an kam.
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