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Vinschgau 2010 - Urlaubsbäricht (Teil 1) (Gelesen: 1023 mal)
hawkeye
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Der mit dem süssen schwarzen
Vogel

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Augsburg
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Vinschgau 2010 - Urlaubsbäricht (Teil 1)
12.08.2010 um 13:52:42
 
Irgendwann macht wohl sich ein jeder Gedanken, wohin es im Urlaub gehen soll.
Wir entscheiden uns, mal nicht in den Westen sondern nach Osten zu fahren.
Neben dem üblichen Tauernrummel soll es eine ruhige, aber teils anspruchsvolle Gebirgsgruppe haben. Der AVF dafür ist längst vergriffen – kein Wunder: Zweite Auflage 1979; aktuelleres gibt’s gedruckt nicht.

Aber dann das…
Erst vier Wochen Dreckswetter bei dem man mittags anfängt zu zerfließen und pünktlich vor dem Urlaubsbeginn wird es schlecht. Smiley
Die Aussichten für die erste Woche dort variieren zwischen leichtem, mäßigen und starken Regen.

Flexibilität ist eine alte Spezialität der Sektion, also kurzerhand alles umgeworfen und auf ins Vinschgau; die Wetteraussichten dort sind passabel.  Smiley
Der erste Blick auf die Berge dort am Reschenpass zeigt: Weiss…ohoh Gletscher oder Schnee????
Der ausgewählte Campingplatz ist voll, also fahren wir gleich zum Berg.

Nachts trommelt der Regen aufs Dach, morgens ist es recht frisch auf knapp 2000 m und die Gipfel sind überzuckert. Wenn mich mein Augenmaß nicht täuscht, dürfen die Buam auf der Marteller Hütte wohl Schneeschippen.

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Guten Morgen


Ausgesucht haben wir uns die Vordere Rotspitze – liest sich alles ganz nett und interessant.
Bald geht es durch lichten Wald idyllisch aufwärts. Kein Wunder, dass auf den Wegweisern steht "Paradies".

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Talabwärts hat es weniger geschneit


So ab 2800 bekommen wir die Folgen der Nacht zu spüren….

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Winterlich



Eine teils bröselige Rinne zum Gipfel ist versichert, bei dem rutschigen Untergrund gar nicht verkehrt.
Frisch ist es trotz allem – es taut zwar, aber die Temperatur liegt nur knapp im Plusbereich.

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Dort hinten haben wir mal Ostereier gesucht Zwinkernd

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Am Gipfel lockert sich die Restbewölkung

Beim Abstieg erfreuen wir uns nochmal am Paradies vor wir uns zum reservierten Platz am Camping aufmachen.

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Wirklich ein schöner Fleck


Gleich nebenan ist die Seilbahn für den nächsten Tag.
Die ist vor allem ein Nahverkehrsmittel für die Bewohner von St. Martin am Kofel, das wir gern benutzen. Die Berge oberhalb sind auch so hoch genug.
Der Vogelzustand hat sich normalisiert, also geht’s nicht auf die Vermoispitze sondern der Zerminger soll es sein weil der weit auf der anderen Seite des Kamms steht.

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Blick ins Marteller Tal


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Zu weit wie sich zeigt – die angekündigte Wetterverschlechterung zeigt sich viel früher mit dicken, dunklen Wolken. So belassen wir es bei der Grauen Wand.

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Etwa 2 km tiefer steht irgendwo der Bus

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DEN Tisch müssen wir ausnützen


Der folgende Tag soll recht nass werden, aber dann sind zweieinhalb schöne Tage in Aussicht. Also Zeitplan ein weiteres mal geändert und schnell noch Plätze auf der Hütte reserviert.
Schönwetterfenster muss man nutzen.
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datschigs Grüssle
 
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