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Ortlerblicke (Gelesen: 5099 mal)
Renntier Karsten
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Ortlerblicke
19.08.2012 um 19:32:43
 
Eingerntlich sollte es ja eine Woche mit geführten Touren werden - aber da sich niemand zum Buchen entschliessen konnte, bin ich nun allein in Südtirol unterwegs. Dank der Gemeind Prad am Stilfserjoch, die am Hauptplatz ein freies WLAN bereitstellt, kann ich euch zumindest in den ersten Tagen teilhaben lassen.

Heute ging es ab Sulden aufs Hintere Schöneck (3128 m) - an sich eher ein Steinhaufen, aber bei Auf-wie Abstieg (über die Düsseldorfer Hütte) mit Prachtblicken: das gesamte Panorama von Ortler, Königsspitze, Suldenspitze, Cevedale und Zufallspitze, Madritschspitze bis zu den Angelusspitzen im Visier.
Das alles bei strahlendem Sonnenschein - allerdings auch ziemlich heiß (jetzt um 19 Uhr noch 28°C in Prad). Da ist früher Aufbruch am Morgen ratsam...

Einen Link zu den ersten Bildern gibt's gleich noch - Upload läuft grade.
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« Zuletzt geändert: 19.08.2012 um 19:43:06 von Renntier Karsten »  

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Renntier Karsten
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Re: Ortlerblicke
Antwort #1 - 19.08.2012 um 19:41:46
 
so, hier gleich noch der Link zu den Bildern des ersten Tages:

https://sd2.1und1.de/guest?path=19_08%20von%20116635503&token=089050FCC2A42833&m...
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Re: Ortlerblicke
Antwort #2 - 20.08.2012 um 18:15:00
 
zweiter Tag - etwas weiter das Etschtal abwärts ins Gebiet von Latsch. Ursprünglich war für heute das Hasenöhrl geplant - da aber die Bahn zur Tascher Alm derzeit nicht fährt und bei den derzeitigen Temperaturen eine Tagestour mit über 2.100 Höhenmetern auch mir zuviel ist, hieß es umplanen. So wurde das Marchegg zum Ziel (2551 m) - Hinweg über Latscher Alm, Rückweg über Tascher Alm. Immerhin standen am Ende trotzem 1471 Höhenmeter auf der Uhr...

Bilder: https://sd2.1und1.de/guest?path=20_08%20von%20116635503&token=3F1E9EEE6A476737&m...
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Re: Ortlerblicke
Antwort #3 - 21.08.2012 um 19:15:37
 
Der dritte Tag. Mit Gruppe hätte heute zur Erholung eine eher kleinere Runde zur Hintergrathütte auf dem Programm gestanden. Aber da ich ja allein unterwegs bin, kann ich mich austoben Smiley. Alos von Sulden über Schaubachhütte, Madritschhütte und Madritschjoch zur Hinteren Schöntaufspitze - und auf dem Rückweg noch der Wiederaufstieg zur Hintergrathütte sowie über Langenstein zurück. Da freut sich die Statistik: 1928 Hm sowie 24 km stehen zu buchen. Die unzähligen grandiosen Ausblicke: nicht zu zählen...

Wieder ein Link zu den heutigen Bildern: https://sd2.1und1.de/guest?path=21_08%20von%20116635503&token=CE65A8C16465A621&m...
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Re: Ortlerblicke
Antwort #4 - 21.08.2012 um 20:40:55
 
Renntier Karsten schrieb am 18.08.2012 um 07:55:37:
...Statistik: 1928 Hm sowie 24 km ....
Die unzähligen grandiosen Ausblicke: nicht
statistisch erfassbar. Zwinkernd Und dennoch der Grund, weswegen wir hin fahren.

Doch die Königsspitze habe ich noch anders in Erinnerung:ganz in weiß, mit einem Blumenstrauß r 20 Meter weit nach Norden hinausragenden Wächte. Schade.
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Renntier Karsten
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Re: Ortlerblicke
Antwort #5 - 22.08.2012 um 18:05:45
 
Vierter Tag: knapp neben meinem heutigen Tourenziel gibt es eine "Dreisprachenspitze" - und so hat hier alles mehrere Namen: einen deutschen, einen italienischen und einen rätoromanischen. Ich bleibe aber beim deutschen Namen: Rötlspitz(e). Von Trafoi aus wieder eine anstrengende, aber aussichtsreiche Tour. Und während es unten im Tal gewittert bleibe ich oben trocken - mal andersrum. Wieder ein Link zu den Bildern des Tages: https://sd2.1und1.de/guest?path=22_08%20von%20116635503&token=2F2BCC825CDE485B&m...=2[/url]
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Re: Ortlerblicke
Antwort #6 - 25.08.2012 um 21:21:06
 
Nicht überall in den Bergen gibt es Internetzugang (Gott sei Dank...) - daher nun kompakt der Blog zu den letzten drei Tagen:

Donnerstag - ich verlasse mein Zeltquartier in Prad am Stilfserjoch und mache mich auf, das Ortlermassiv zu umrunden. Nein, nicht zu Fuß (wär auch mal eine Idee...), sondern mit dem Auto.
Unglaublich, wie weit man fahren muß, um am Ende wieder an Ausgangspunkten zu Bergen oder Hütten zu stehen die man schon mal auf dem Wegweiser hatte.
Mein Weg ging zunächst übers Stilfser Joch nach Bormio und weiter zum Gavia-Pass - Kurvernfahr- und Ausweichtraining auf schmaler Strasse kostenlos inclusive. Vom Gavia-Pass aus eine Tour mit zwei Abstechern zu Vorgipfeln des Mt. Gavia - die 3000er Marke wollte doch noch zweimal gekratzt werden... Danach weiter über den Tonale-Pass ins Val di Sole. Richtung Ortler hätte man immer wieder abzweigen können: Val Zebru, Val dei Forni.

Die Bilder vom Donnerstag: https://sd2.1und1.de/guest?path=23-08%20von%20116635503&token=2BFD6B9227C8927B&m...

Freitag: Der Vioz steht auf dem Programm. Von Peio aus sind das gut 2.100 Höhenmeter - danach schnaufe auch ich in dünner werdender Luft. Der Berg ist aber auch für weniger konditionsstarke erreichbar: die Seilbahn bringt Asprianten wahlweise auch auf Ausgangspunkte in 2.000, 2.300 oder 3.000 m Höhe. Wobei letzterer mit einer ziemlich nervigen Schutt- und Blockquerung zum eigentlichen Aufstiegsweg bestraft wird. Na ja, die Bahn wurde ja auch für Skifahrer gebaut...
OK, ich hab die Variante "by fair means" gewählt und einen langen, am Anfang heissen, ziemlich endlos erscheinenden Aufstieg gemacht. Die Belohnung: ein Wechsel der Natur - Wald, Bergwiesen, Bergrücken mit eindrucksvollen Felsen darüber und schließlich ein steiniger Aufstieg zum Gipfel - wunderbare Ausblicke permanent dabei.
Ganz oben pfiff es dann ordentlich - ducken, wenig Angriffsfläche bieten und schnell wieder ein paar Meter runter. Von der Zeit her wäre der Abstieg sogar noch drin gewesen - aber wenn da schon ein Rifugio auf über 3.500 m steht, soll man es nutzen und entspannen.
Die Bilder des Tages: https://sd2.1und1.de/guest?path=24-08%20von%20116635503&token=B7480D4F29F63ABC&m...

In der Nacht wurde dann aus Wind orkanartiger Sturm der mich daran zweifeln liess, ob denn am Morgen der Abstieg möglich sei ohne bei jedem Schritt vom Weg weggeblasen zu werden. Immerhin: die Hütte ist offenbar für alle Witterungsverhältnisse gemacht - da hat nichts gewackelt. Und irgendwann gegen Morgen wurde auch der Wind etwas müde - er hat sich zwar nicht schlafen gelegt, aber doch deutlich beruhigt. Und das Wetter hat einige wunderschöne Morgenfotos gezaubert...
Den gleichen Weg vom Aufstieg wieder runter ? Muss nicht sein. Da gab es doch die Verbindung zur Seilbahnstation Peio 3000 (s.o.), und zwischendrin den Abzweig zum Sentiero Tedeschi. Gedacht, getan - was dabei rauskam war zunächst die schon erwähnte Block- und Schotterquerung, aber dann ein wunderschöner Höhenweg, immer zwischen 2.300 und 2.500 m Höhe den Hang entlang. Der Weg wäre noch ein ganzes Stück so weiter gegangen - doch hätte ich mich dann vom Parkplatz meines Autos immer weiter entfernt. Also den nächsten Abzweig nach unten genommen. Foto-Highlight des Tages: ein "Wasserweg": Trittstufen, direkt in den Bach geschlagen. Siehe Galerie: https://sd2.1und1.de/guest?path=25-08%20von%20116635503&token=AA3DB303E9DBDFF3&m
andant=06&locale=de_DE&viewType=2

Mit dem Auto ging es nun weiter Richtung Brenner, um ab morgen von Hütte zu Hütte nach Meran zu wandern. Den Bericht gibt's dann separat.
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