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Wettstreit der Hm-Giganten (Gelesen: 38767 mal)
strauchdieb
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Wettstreit der Hm-Giganten
06.09.2007 um 12:53:06
 
Nachdem die Helden der Berge sich unter div. Themen die Höhenmeter streitig machen, eröffne ich hiermit einen eigenen Thread dazu. Wenn dann das Thema erschöpft  Grinsend ist, kann er ja wieder im alpinen Nirwana verschwinden.

Gruß, Strauchdieb
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Lisanne
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #1 - 06.09.2007 um 12:55:51
 
Wieso Höhenmeter es geht um die meisten hohen Gipfel.

Lächelnd

Gruss

Lisanne
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Climby
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Geht net gibt's net

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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #2 - 06.09.2007 um 13:01:42
 
Eigener Thread für wen...fühl mich gar nicht angesprochen... Augenrollen
Aber ist ja langweilig, gar nicht mehr subtil  Zwinkernd

da climby
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Climby
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Geht net gibt's net

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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #3 - 06.09.2007 um 13:42:09
 
Lisanne schrieb am 06.09.2007 um 12:55:51:
Wieso Höhenmeter es geht um die meisten hohen Gipfel.

Wie hoch ist denn ein hoher Gipfel ?  hä?
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Lisanne
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #4 - 06.09.2007 um 15:02:14
 
Mhhhh.... laß mich mal überlegen. Für mich fängt hoher Gipfel ab 3.500 an.

Gruss

Lisanne
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strauchdieb
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #5 - 06.09.2007 um 15:56:33
 
... und wann ist ein Berg ein Berg?

Vielleicht sollte im Tourenbuch endlich mal der Ernsthaftigkeitsrelevanzundkörper-koeffizient (kurz: Erk) eingeführt werden, mit dem dann Höhenmeter und Gipfel multipliziert werden - nach rein objektiven Gesichtspunkten natürlich.

So z.B.:

Alle Höhenmeter
unter 1000 m mit dem Faktor 0,5
1000 bis 1999 mit dem Faktor 1
2000 bis 2999 mit dem Faktor 2
3000 bis 3999 mit dem Faktor 3
usw.

Für jeden Kletterhöhenmeter (Fels/Eis) gibt es ebenfalls einen Schwierigkeits-Aufschlag, wobei die Abstufung nicht linear erfolgt, sondern sich von Stufe zu Stufe verdoppelt
also für I Faktor 1
II mit Faktor 2
III mit Faktor 4
IV mit Faktor 8 usw.

Für Abweichungen von den klimatischen Optimalbedingungen (Sonnig, Temperaturbereich im Sommer 18 bis 24 °C, Windstill) gibt es ebenfalls Zuschläge. Nicht unberücksichtigt bleiben darf der Zustand des Weges, die Orientierungsmöglichkeiten und Sichtverhältnisse sowie mögliche Ablenkungen. So schlägt das Vorbeigehen an einer Hütte ohne ausgiebige Weißbierrast mit 100 Zusatzmetern zu Buche.

Für die Benutzung von mechanischen Aufstiegshilfen, um die wenig ertragreichen aber trotzdem kräftezehrenden niedrigen Höhenmeter zu vermeiden, wird ein ausgeklügeltes Malus-System eingeführt.

Gaaaanz wichtig: Berücksichtigung der körperlichen Verfassung des Bergsteigers. Gut ausgeschlafen und trainiert kanns jeder. Schlage also vor, den Schweinehundfaktor (mit dem Kürzel Ü) einzuführen mit dem Übergewicht, Übernächtigung und übermäßiger Alkoholgenuß am Vortag angemessen berücksichtigt wird.

Gipfel werden nach ihrer Relevanz, Schartenhöhe, Mythosfaktor und der Besteigungshäufigkeit klassifiziert. Für diese Aufgabe ist eine eigene (Vollzeit-)Planstelle zu schaffen. Der/Diejenige darf dann auch alles in einen fürchterlich komplizierten Algorithmus zusammenpacken.

Außerdem benötigen wird noch einen Ombudsmann/ eine Ombudsfrau, mit der/dem alle im Zusammenhang dieser komplexen Bewertung entstehenden Streitigkeiten ausführlich, ausgiebig und ergebnisoffen ausdiskutiert werden können.

Noch was vergessen? Bestimmt!

Und wenn das alles geschafft ist, dann können wir uns endlich wieder dem zuwenden, was wir schon immer tun wollten: Dem Bergsteigen. Weils einfach nur Spaß macht.



Gruß, Strauchdieb
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George
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #6 - 06.09.2007 um 16:18:36
 
Hallo Strauchdieb,

sehr guter Beitrag, der leider 2 kleine Korinthenkackerergänzungen bedarf: Nach Deiner Fettmarkierung müsste es nicht Erk sondern Erkk lauten und was wirklich schwer nachvollziebar ist (beim Malus-Faktor): "wenig ertragreichen aber trotzdem kräftezehrenden niedrigen Höhenmeter" => das kann doch nur an Deiner unzureichenden Spezifkation liegen.

Alle Höhenmeter 
unter 1000 m mit dem Faktor 0,5
1000 bis 1999 mit dem Faktor 1
2000 bis 2999 mit dem Faktor 2
3000 bis 3999 mit dem Faktor 3
usw.

Das Entscheidene ist doch die Ausgangsbasis!!! Wenn gewisse Personen meinen, dass hohe Berge erst ab 3500 Metern bei ihnen anfangen (vermutlich nur in den Alpen) und diese dann bereits aus welchen Gründen auch immer bei über 3000 Metern "loslegen" (um Berge "wegzubügeln"), dann genügt das doch, wenn die paar Meter mit 0,5 gewichtet werden. Einen zusätzlichen Malus-Faktor möchte ich bei dieser Interpretationssicht nicht einführen.

Ausserdem könnte die Umsetzung bzgl. der Klettermeter einige Leichsinnige wie mich in echt schwierige Kletterpassagen ziehen (100 m im Grad 8 bei der Deiner Faktorisierung ergibt das innerhalb kürzester Zeit Platz 1 in der Bestenliste).

George
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Lisanne
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #7 - 06.09.2007 um 17:28:40
 
Prima Strauchdieb. Das gefällt mir. Vor allem die Planstelle. Dann hätten wir das Thema auch deutsch gelöst.

Gruss

Lisanne
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LaB <>< Leben am Berg <><
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Viele Wege führen zu Gott
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #8 - 06.09.2007 um 17:37:37
 
Hallo,

habt ihr schon mal was vom Ernsthaftigkeitsfaktor  beim Klettern gehört,

E- Bewertung: Die Schwierigkeit, bzw deren Anforderungen an den Kletterer ergeben sich nicht ausschliesslich durch den Kletterschwierigkeitsgrad. Ich habe bei allen Routen eine Bewertung der Ernsthaftigkeit (v. a. Absicherung) hinzugefügt. Mehr dazu gibts hier:

http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/kaiser_ernsthaft.htm

Bei E1 turnst du gefahrlos von Bohrhaken zu Bohrhaken, ab E4 riskierst du dein Leben bei dem kleinsten Fehler; egal ob du im III-er oder VII-er unterwegs bist.

Der E-Faktor müßte daher auch noch mitberücksichtigt werden, vielleicht kann die Sektion mal eine Diplomarbeit für einen angehenden Sportwissenschaftler vergeben, damit YAK mal was richtig Kniffliges zum Programmieren bekommt, und wir am Jahresende unsere wirklichen Helden küren, nicht nur Fahrshulfahrer!

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Lisanne
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #9 - 06.09.2007 um 17:40:37
 
Jetzt wird es aber wirklich ernst..  alle Achtung...
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hasei
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Der Weg ist das Ziel

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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #10 - 06.09.2007 um 18:43:18
 
Jetzt reichts mir aber.  Smiley
Jetzt kommt ihr wohl wirklich in Schmarrn rein Smiley
Das kann doch wohl kein ernsthafter und ausgereifter Vorschlag von unserem Strauchdieb sein oder  Smiley

strauchdieb schrieb am 06.09.2007 um 15:56:33:
So schlägt das Vorbeigehen an einer Hütte ohne ausgiebige Weißbierrast mit 100 Zusatzmetern zu Buche.
Gruß, Strauchdieb


So was führt ja wohl automatisch zur Disqualifizierung oder mindestens 100.000 Höhenmeter abzug.
Nein wirklich hier wird die Ernsthaftigkeit des Bergsteigens in der SAN, um die SAN und um die SAN drumrum einfach ungestraft in den Dreck gezogen Smiley

Schade das es wieder nix mit unserer Watzmanntour geworden ist, sonst hätt ma des auf der Küroint ausdiskutieren müssen  Smiley

Aber ansonsten ein sehr vernünftiger Vorschlag Smiley

Obwohl mir natürlich das ganze Getue wegen den Höhenmtern und so total unverständlich ist Smiley Smiley

hasei
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nordlichtangel
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #11 - 06.09.2007 um 20:22:47
 
WOW---einfach genial....diese Überlegungen vom Strauchdieb. ich bin stark beeindruckt  Augenrollen und gespannt auf die Umsetzung... Lächelnd
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jsem
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #12 - 06.09.2007 um 22:03:50
 
George schrieb am 06.09.2007 um 16:18:36:
usw.

Wenn gewisse Personen meinen, dass hohe Berge erst ab 3500 Metern bei ihnen anfangen (vermutlich nur in den Alpen) und diese dann bereits aus welchen Gründen auch immer bei über 3000 Metern "loslegen" (um Berge "wegzubügeln"), dann genügt das doch, wenn die paar Meter mit 0,5 gewichtet werden. Einen zusätzlichen Malus-Faktor möchte ich bei dieser Interpretationssicht nicht einführen.


In Europa befinden sich Berge mit einer Gipfelhöhe von 3500 Metern und mehr hauptsächlich in den Alpen! Es liegt also nahe, daß diese Berge bestiegen werden. Man sollte auch nicht die Benutzung von hoch gelegenen Ausgangspunkten pauschal defamieren. Was kann der Bergsteiger, respektive Alpinist, dafür, daß eine Sektion eines Alpenvereins (SAC, CAI, etc.) ihre Hütte auf einer solchen Höhe gebaut haben.

Zum Thema "wegbügeln" ist anzumerken, daß es sich hierbei um den umgangssprachlichen Ausrduck für das  Besteigen eines Berges handelt, welcher sich im Sprachgebrauch der SAN etabliert hat. Dies hätte dem Autor des zitierten Threads aufgrund seiner langjährigen Zugehörigkeit zum Forum der SAN bekannt sein müssen.

Jeder betreibt seinen Bergsport nach seiner Vorstellung. So ist auch die Benutzung von Aufstiegshilfen (Seilbahn, etc.) legitim. Mit Aufstiegshilfen erreicht man erfahrungsgemäß einen höheren Ausgangspunkt als bei einer Besteigung vom Tal aus. Die Wahl der "Mittel" bleibt jedem selber überlassen.

Es sollte von jedem selbständigen Bergsteiger / Alpinisten als sehr anmaßend empfunden werden, wenn sich über Leistungen "gewisser Personen" in einer Art und Weise geäußert wird, als wenn man die alleinige Entscheidungshoheit über die Definition vom "wahrem Bergsteigen / Alpinismus" hätte. Eine solche Anmaßung erlaubt sich noch nicht einmal die UIAA.

Es soll sogar Personen geben, welche sich zur Besteigung eines Berges einen Bergführer engagieren oder an einer Sektionstour, unter Führung eines Tourenleiters, teilnehmen. Sollte man diesen "Personen" etwa das Recht auf die Ausübung des Bergsportes in Frage stellen? Wenn von hiesiger Seite aus der zitierte Autor richtig verstanden worden ist, müßte dies der Fall sein. Zumindest muß davon ausgegangen werden, daß der zitierte Autor dieser Meinung sein könnte.

Dem zitierten Autor sei mit auf dem Weg gegeben, daß er nach hiesiger Meinung den Sinn und Hintergrund des Threads nicht vollumfänglich erfasst hat. Oder geht er zum Lachen in den Keller?

Eine Antwort auf die vorgenannte Frage wird nicht erwartet. Für den Fall, daß der zitierte Autor seinen Beitrag als Satire verstanden haben möchte, wird ihm anheimgestellt, darauf zu achten, daß man Satire "können" muß.

Gruß

Jörg
Staatl. geprft. Berg- und Skiführer
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Wer einen Rechtschreibfehler findet, der darf ihn behalten.
 
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Bergfreak1959
Ex-Mitglied


Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #13 - 06.09.2007 um 22:23:03
 
So ein Wettstreit kommt doch nur zustande weil im Tourenbuch die grössten Heldentaten die meisten Touren und die meisten Höhenmeter stehen. Das brauch ich nicht. Dafür habe ich ein eigenes Tourenbuch daheim. Braucht keiner wissen was ich ablaufe.

Für einen Norddeutschen kann ein 1000 Meter hoher Berg schon hoch sein. Aber ich zähle mich nicht mehr dazu Grinsend

Ich laufe weiterhin meine gebliebten Höhenwege ab.

Gruss Ulli
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scrat
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...und sie bewegt sich
doch!!!

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Haar
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Re: Wettstreit der Hm-Giganten
Antwort #14 - 06.09.2007 um 22:50:46
 
....ich sags mal so

Das muss am Wetter liegen!

Ein richtiges Sommerloch gab es nicht (gab ja auch kein Sommer) und nun kommt der Winter auch noch nen Monat zu früh.

Gruß
scrat
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(Moderatorgruppen: Vorstand, Verwaltung)