Infos:Anreise:
Adersbach (
www.Adrspach.cz ) liegt in Nordböhmen, ca 70 km nördlich von Hradek Kralove, für Leute mit höher auflösenden Karten: In der Mitte zwischen der Kreisstadt Nachod und Trutnov.
Adersbach erreicht man am besten direkt über Prag. Etwa alle 2 Stunden fährt ein Zug nach Trutnov (Trautenau), mit Umsteigen in Starkoc und Teplice n.M. (Wekelsdorf) ist man in etwa 3 1/2 Stunden, mit Umsteigen nur in Trutnov braucht man 1/2 Stunde länger.
Mit dem Bus bis Nachod und ab dort dort in den Zug Starkoc - Teplice n.M. kann je nach Umsteigezeit etwas schneller gehen, man spart zusätzlich den Weg in Prag vom Busbahnhof zum Hauptbahnhof.
Nächster größerer Flughafen ist Prag.
Per Auto ab Prag Autobahn bis Hradek Kralove, ab dann Landstraße über Trutnov, 2 1/2 - 3 Stunden je nach Bereitschaft, (angeblich) 200 Kronen pro km/h für Geschwindigkeitsübertretungen zu zahlen. Die Anreise über Polen ist nicht zu empfehlen.
Landessprache ist tschechisch (wer hätte es gedacht). An den üblichen Tagen ist das Gebiet mit Deutschen überschwemmt, von denen etliche schon -zig mal dort waren und die auch über das überschaubare Gebiet gut Bescheid wissen. Die einheimische Bevölkerung spricht- wenn überhaupt- eher Deutsch als englisch, wegen der Grenznähe auch viel polnisch.
Unterkunft/Verpflegung:
Gut ausgestattete Privatzimmer ab 9 Euro ohne Frühstück. Preise klassifizierter Gasthöfe / Hotels geringfügig niedriger als in ländlichen Gebieten Deutschlands. Camping 3 Euro 50 pro Person, wild Zelten oder WoMo einfach irgend wo abstellen wird nicht geduldet.
Schwere, aber schmackhafte einheimische Küche, oft sind sogar die Pfannkuchen (Palacinken) mit Fleisch gefüllt. Zu "nur" Kraut und Knödeln (kann man auch so bestellen) gibt es eine Fleischsoße. Strenge Vegetarier sind auf Süßspeisen angewiesen. "Ohne Knoblauch" muss man dazusagen. Nationalgericht ist "swickova", Sauerbraten (nicht mit, sondern) in Rahmsoße, Vorsicht Suchtgefahr. Selbst kochen lohnt nicht, ein Essen ohne Beilagensalat kostet etwa 2 Euro 50, beim Autor war danach allerdings noch Hunger übrig.
Als Käse gibt es fast nur Schmelzkäse, Wurst, Schinken und Brot wie in Deutschland, Obst ist günstig. Quark habe ich selbst im großen Supermarkt in Teplice nM nicht auftreiben können. Süßwaren dominieren das Angebot in den Läden. In den Bechern, die wir für Jokurtbecher halten, befindet sich eine Sauerrahm- Zubereitung; Sehr lecker, aber kein Beitrag zur sportgerechten Ernährung

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Wandern:
Die Felsenstädte von Wekelsdorf (Teplice nM) und Adersbach enthalten viel mehr Wege und Pfade, als auf den üblichen Prospekten verzeichnet sind. Eine umfassende Karte im Maßstab 1:16500 hängt an verschiedenen Stellen aus. Die anderen Gebiete liegen in einer eher unspektakulär- lieblichen Mittelgebirgslandschaft. Das Gebiet liegt 500-800 Meter hoch, in den Schluchten der Felsenstädte bleibt der Schnee vom ersten Schneefall im Oktober i.d.R. bis Ende Mai liegen. Im Hochsommer sind die Schluchten oft die einzigen Orte, in denen die Temperaturen angenehme Werte nicht übersteigen; außerhalb sind 30 Grad im Sommer "normal", manchmal wird es auch "richtig warm". Ins Riesengebirge sind es etwa 40 km Luftlinie.
Klettern:
Es gibt rund um Adersbach etwa genau so viele Sandsteingipfel wie in der gesamten Sächsischen Schweiz, wobei auf die meisten Gipfel nur ein Weg führt.
Das Gestein ist strukturlos, so dass die Risse unabhängig von ihrer Breite geklemmt werden müssen. Damit die Sandkörner mit einem Durchmesser von 1-4 mm von der Haut etwas übriglassen, sind die Hände vorher mit Tape einzuwickeln. Lange Hosen, lange Ärmel und Socken in den Kletterschuhen schützen den Rest der Haut. Für Wiederholungstäter gibt es im Kletterladen in Teplice nM spezielle Risshandschuhe zu kaufen.
Die geringe Begehungszahl führt dazu, dass Bruch, Flechten, Erde und Bewuchs oft nicht ausgeräumt sind und der Stein stark sandet.
Es gelten die Sächsischen Kletterregeln (
http://de.wikipedia.org/wiki/Klettergebiet_Sächsische_Schweiz#S.C3.A4chsische_Kl... ) Erschwerend zum Verzicht auf in anderen Gebieten gebräuchliche Sicherungsmittel kommt hinzu, dass Ringe noch seltener und im Gegensatz zu denen in der Sächsischen Schweiz teilweise in schlechtem Zustand sind. (Ringe, an denen ein Standplatz eingerichtet werden soll, sind abzubinden, d.A..) So genannte Eisenplatten (zum Abbinden )als auch Sanduhren sind hier eher die Ausnahme. Für Kletterer, die keine ausgewiesenen Experten im Anbringen von Knotenschlingen sind, ist das Gebiet sicherheitstechnisch als bedenklich einzustufen. Sie sind gut beraten, sich einem einheimischen Führer anzuvertrauen oder die Touren gemeinsam mit Ortskundigen zu unternehmen.(Zitat Wikipedia)
Alternativ gibt es den Kreuzberg (das verbotene K-Wort), in dem überwiegend sehr schwierige Routen gebohrt sind. Ansonsten sind Keile und Friends auch hier unzulässig. Im Kletterladen gibt es je einen KleFü für die Adersbacher und Wekelsdorfer Felsenstädte sowie für den Kreuzberg. Insbesondere bei leichteren Routen sollte man auf Überraschungen gefasst sein, hier haben sich die Erstbegeher bei der Bewertung nicht selten einen Scherz erlaubt.
Ist Euch was aufgefallen? Kein Anlass für ein

Sonstiges:
In Wekelsdorf findet jährlich ein recht hoch aufgehängtes Bergfilmfestival statt.
Webtipps:
Wegedatenbank auf
http://www.sandsteinklettern.dehttp://db-sandsteinklettern.gipfelbuch.de/gebiet.php?gebietid=1http://db-sandsteinklettern.gipfelbuch.de/gebiet.php?gebietid=2http://db-sandsteinklettern.gipfelbuch.de/gebiet.php?gebietid=10Adersbach:
http://www.adrspach.cz/ (Übernachtung = "ubytování")
Bergfilmfestival
http://www.teplicenadmetuji.cz/filmovyfestival.htmLogo:
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